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Verdacht "eher erhärtet"

Der Verdacht gegen Spieler des Bundesligisten SW Bregenz, in den deutschen Wett-Skandal verwickelt zu sein, hat sich eher erhärtet als entkräftet. Das bestätigte Sicherheitsdirektor Elmar Marent am Mittwoch.

Der Ermittlungsstand wurde nach vorläufigem Abschluss der umfangreichen Umfelderhebungen bereits an die Staatsanwaltschaft Feldkirch übermittelt, sagte Marent gegenüber der APA. Auf den Inhalt des Ermittlungsakts wollte Marent nicht eingehen. Der Vorarlberger Sicherheitsdirektor glaubt aber nicht, dass die Akte geschlossen wird. “Ich gehe davon aus, dass Aufträge von der Staatsanwaltschaft kommen”, sagte Marent. Die weiteren Schritte würden im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft gesetzt.

Nach Angaben von Marent hat die Kriminalabteilung Bregenz in den vergangenen Wochen umfangreiche Umfeldermittlungen durchgeführt. “Eine beabsichtigte direkte Kontaktaufnahme mit den ermittelnden Sicherheitsbehörden in Berlin sowie die Durchführung von Einvernahmen in Deutschland konnten bisher aus ermittlungstaktischen Gründen, die das Verfahren in Deutschland betreffen, nicht durchgeführt werden”, bedauerte der Vorarlberger Sicherheitsdirektor. Marent bestätigte, dass trotz gegenteiliger Ankündigung noch keine Spieler von SW Bregenz einvernommen wurden. Generell fehlten noch immer wichtige Erkenntnisse aus den in Deutschland geführten Ermittlungen, so Marent.

Im Februar war aus Unterlagen der deutschen Sicherheitsbehörden in Berlin hervorgegangen, dass durch Milan und Filip S., die Drahtzieher des Wettbetrugs in Deutschland, Kontakte zu österreichischen Fußballvereinen und deren Spielern hergestellt worden seien. Die Kontakte hätten insbesondere SW Bregenz betroffen. Daraufhin hatte die Kriminalabteilung Bregenz ihre Erhebungen aufgenommen.

Der Leitende Staatsanwalt in Feldkirch, Franz Pflanzner, bestätigte gegenüber der APA den Erhalt der Ermittlungsakten, wollte dazu aber keinen näheren Kommentar abgeben. „Wir haben die Akten bekommen, auf dieser Basis werden wir die weitere Vorgangsweise intern beraten”, sagte Pflanzner.

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