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Verdacht auf Rinder-TBC im Bregenzerwald - Vorarlberger Bauern beunruhigt

Rinder-TBC scheint sich auszubreiten: Nach dem Laiblachtal gibt es jetzt auch drei Verdachtsfälle im Bregenzerwald.
Rinder-TBC scheint sich auszubreiten: Nach dem Laiblachtal gibt es jetzt auch drei Verdachtsfälle im Bregenzerwald. ©VOL.AT/Berchtold
Doren, Lingenau. Spricht man von Rinder-TBC in Vorarlberg, kommt den meisten wohl nur die Kernzone im Kloster- und Silbertal in den Sinn. Doch nach dem Laiblachtal vergangene Woche hat nun auch der Bregenzerwald seine Verdachtsfälle: Bei drei Tieren in Doren und Lingenau fiel der Test positiv aus.
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Aufgetreten sind die Verdachtsfälle auf zwei Höfen in Doren und Lingenau, wie die “Vorarlberger Nachrichten” am Montag berichten. In Doren fiel der Test bei zwei trächtigen Tieren positiv aus, in Lingenau traf es einen ortsansässigen Viehhändler, bei dem eine Kuh beim Hauttest positiv reagierte.

Alle drei Tiere wurden bereits in der Tierkörperverwertungsanlage Koblach getötet, nun sollen weitere Tests Aufschluss darüber geben, ob sie sich tatsächlich mit dem Erreger infiziert hatten. Im Raum steht wie immer, dass sich die Tiere auf der

Auffälligkeiten erst beim Nachtest

Die beiden Tiere in Doren hatten den vergangenen Sommer auf der Satteinser Alpe in Obernenzigast verbracht, ein Test vor Weihnachten fiel bei allen zwölf Tieren des Bauern noch negativ aus. “Jetzt, beim Nachtest, kamen diese Resultate heraus”, berichtet der Dorener Landwirt gegenüber den “VN”. Auch der nach dem Hauttest durchgeführte Bluttest fiel positiv aus.

Positiver Test bei Viehhändler

Im Fall der Kuh in Lingenau vermutet der Besitzer den Ansteckungsort auf einer Alpe bei Sibratsgfäll im Grenzgebiet zu Deutschland. Für ihn ist der Fall besonders kritisch, da er als Viehhändler auch um seine Reputation fürchten muss.

Positive Haut- und Bluttests bedeuten noch nicht, dass sich die Tiere auch tatsächlich mit Tuberkulose angesteckt haben. Nach der Tötung wird nun die Untersuchung der inneren Organe Aufschluss darüber geben, ob dem tatsächlich so ist. Fallen die Unterschuchungen negativ aus, werden die jetzt gesperrten Höfe nach einer gewissen Zeit wieder freigegeben. (red)

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