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Veranstaltungen im Bahnhof

 

So 17.10.2010 um 10:15 Uhr

Konzert/Lesung
Dietmar Kirchner – vertonte Liebesgedichte von Heinrich Heine – Sprecher: Peter Schweiger
Heinrich Heine und die Musik sind fast ein Synonym. zuerst einmal, weil seit über 175 Jahren Liedvertonungen nach seinen Gedichten, ob gereimt oder in freien Strophen, entstanden sind – und beim Lesen der Texte oft ungewollt mitklingen. dann aber auch deshalb, weil seine Sprachbehandlung selber eine eminent musikalische Qualität hat. dazu kommt eine Beweglichkeit im Ausdruck, die den Ton der Ironie, die scheinbar so leicht hingeworfenen Verzweiflung, die dunklen Untergründe mühelos und überraschend zu verbinden versteht. Durch Heine hat die deutsche Sprache eine Leichtigkeit erlangt, die nie auf Kosten der inhaltlichen Verbindlichkeit geht und den Horizont der menschlichen Existenz in allen Schattierungen, vom unfassbaren Glück über die pure Sinnlichkeit zum unsentimentalen entsagen, ausleuchtet.

Dietmar Kirchner – Kontrabass
Karoly Gaspar – Klavier
Günter Wehinger – Querflöte/Altflöte

Ort: Bahnhof Andelsbuch
Eintritt: 12,-/ 10,-*

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Mi 20.10.2010 um 19:30 Uhr

Lesung
Christian Zillner – Spiegelfeld – ein österreichisches Epos
Spiegelfeld, österreichisches Nationalepos
Der Spiegelfeld, als Familiengeschichte begonnen, hat sich zu einem österreichischen Nationalepos entwickelt. Was bewegt Zillner dazu dies zu behaupten? Und ausgerechnet in einer Zeit, da sich das seit 1955 mühsam aufgebaute Nationalgefühl von Zuwanderern bedroht sieht? da das “Wienr Blut” gegen die “Ausländer” kocht? Ist das ein Akt der Überfremdung?

Im Gegenteil. Das Österreichische Nationalepos soll zeigen, dass wir uns in der österreichischen Nation immer schon fremd waren. Unsere Geschichte ist eine von Menschen, die sich nur unter größten Befremden aneinander gewöhnen können.
Das österreichische Nationalgefühl war nie Hurrapatriotismus, sondern ein grantiges Nebeneinanderlebenlassen.

Ort: Bahnhof Andelsbuch
Eintritt: 10,-/ 8,-*

www.zillner.org

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So 24.10.2010 um 19:30 Uhr

Lesung
Elisabeth Amann – Frühere Hände
Der Roman “Frühere Hände” erzählt in dichten, eindringlichen Worten vom Leben eines alkoholkranken Mannes und seiner Familie. In diesem Roman geht es um Sucht, Armut, Gewalt und Arbeitslosigkeit. Den Anlass dieses Buch zu schreiben, bildete die Frage: “An welchem Punkt entscheidet sich bei einem Menschen, ob er das Leben bewältigt oder nicht?”
Die Autorin setzt mit diesem Roman weder einen Racheakt, noch möchte sie verurteilen. Ihr Ziel ist die Sensibilisierung der Gesellschaft. Überdies verarbeitet Elisabeth Amann ihre Lebensgeschichte und macht zugleich auf sich und ihre Form der Lebensbewältigung aufmerksam.

Ort: Bahnhof Andelsbuch
Eintritt: 10,-/ 8,-*

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Sa 30.10.2010 um 20:15 Uhr

Buchpräsentation mit Musik
Irmgard Kramer – Die indische Uhr
Die vier Freunde Emma, Leo, Adrian und der hinkende David finden auf einem Schulausflug eine rätselhafte Botschaft. Wenig später werden sie aus der Gegenwart ins Jahr 1831 katapultiert. Dort begegnen sie Gestalten, die eigentlich nur in Davids Phantasie existieren dürften.
Oder kommt David womöglich aus dieser Zeit und ist das Kind einer bettelarmen Familie? Dass mit seinen aktuellen Eltern und ihrer Glamour-Welt aus Partys und Börsenkursen etwas nicht stimmt, wird bald klar. Welche Rolle spielt der Quacksalber Khenobi, der sich im 19. Jahrhundert groß in Szene setzt und im 21. Jahrhundert elend zugrunde geht? In einem Feuer- und Wasserinferno droht die Zeitreise vorzeitig zu enden.

Irmgard Kramers Buch hält, was es verspricht. Und es verspricht viel: Spannung und Mysterium in einer dramatischen Reise durch die Zeit.
Eine überaus gelungene Mischung aus Realität und Fantasy, Vergangenheit und Gegenwart.

Musik: George Nußbaumer und Richard Wester

Ort: Bahnhof Andelsbuch
Eintritt: 8,-/ 6,-*

www.bahnhof.cc

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