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Vatikan: Kein Platz für Fegefeuer

Die Vorstellung des Fegefeuers hat keinen Platz in der katholischen Glaubenslehre. Der traditionelle Glaube an die Vorhölle stelle eine "unzulässig eingeschränkte Sicht der Erlösung" dar.

Der Katholische Nachrichtendienst in den USA veröffentlichte am Freitag entsprechende Passagen aus einem lang erwarteten Bericht der Internationalen Theologischen Kommission (ITK) des Vatikans, der auf Anweisung von Papst Benedikt XVI. erstellt wurde.

Der traditionelle Glaube an die Vorhölle – nie Teil der offiziellen Kirchenlehre – stelle eine „unzulässig eingeschränkte Sicht der Erlösung“ dar, befindet das beratende Gremium in dem 41 Seiten langen Bericht. Das Ergebnis war erwartet worden. Der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger hatte bereits vor seiner Wahl zum Papst das Fegefeuer als „nur eine theologische Hypthese“ bezeichnet und empfohlen, den Glauben daran abzulehnen.

In der mittelalterlichen Vorstellung war das Fegefeuer ein Ort, an dem ungetaufte Säuglinge nach dem Tod sowie gute Menschen kämen, die vor Christi Geburt lebten. Der 1992 veröffentlichte Katechismus erwähnt den Begriff dagegen nicht. In dem neuen Bericht heißt es, dass der Ausschluss von unschuldigen Babys aus dem Himmel nicht mit der besonderen Liebe Christi für Kinder vereinbar sei. Gott sei gnädig und wolle, dass alle Menschen erlöst werde, hieß es.

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