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Vatikan hält an Türkei-Besuch fest

Der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Tarcisio Bertone, will die Diplomatie des Heiligen Stuhls einsetzen, um den Dialog mit dem Islam offen zu halten.

Um die Polemik nach der Ansprache des Papstes in der Regensburger Universität einzudämmen, plant der Vatikan die Nuntien in den islamischen Ländern aufzurufen, die Worte des Papstes auch auf Grund der am Samstag veröffentlichten Mitteilung Bertones zu klären, sagte der Staatssekretär im Interview mit der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Montag.

„Es ist zu einer schweren Manipulation des Textes (des Papstes) gekommen. Das Zitat des Kaisers aus dem 14. Jahrhundert war nur ein Auszug einer langen Rede, ein großes Fresko der Beziehungen zwischen menschlichem Verstand und der Geschichte Europas. Eine derart große und programmatische Rede ist zum Fragment eines Zitats reduziert worden“, klagte der 71-jährige Bertone, der am Freitag offiziell sein Amt als vatikanische Staatssekretär übernommen hat.

„Ich hoffe, dass der Dialog mit dem Islam wieder aufgenommen ist, wie es die Absicht der Kirche und des Papstes ist. Der Dialog sollte dank der diplomatischen Vertretern, der kulturellen Eliten und dem päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog wieder aufgenommen werden“, erklärte Bertone.

Der vatikanische Staatssekretär gab zu, dass er sein Amt in einer turbulenten Phase übernommen habe. „Ich bin sofort in einen Sturm geraten (…). Ich vertraue in zwei Ressourcen: Die spirituelle Kraft von Papst Benedikt XVI. und das Gebet, mit dem die ganze Kirche ihn unterstützt“, sagte der Staatssekretär.

Trotz der internationalen Spannungen hofft Bertone, dass die im November geplante Reise des Papstes in die Türkei stattfinden wird. „Morgen ist das erste Treffen der türkischen Bischofskonferenz geplant, die über das Programm diskutiert. Bis jetzt gibt es keine Gründe, die Reise abzusagen“, meinte Bertone.

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