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Vany gibt 10 von 10: "Assassin's Creed Mirage" im Game-Test

Vorarlberger Super-Fan der Assassinen-Serie ist vom neuen Teil begeistert: "Da kickt die Nostalgie!"

(PC, XB1/XBX & PS4/PS5) „Assassin’s Creed Mirage“ feiert nicht nur das 15-jährige Jubiläum der Serie, sondern kehrt auch zu ihren Wurzeln zurück: Das Action-Adventure lässt die Parkour-, Stealth- und Attentatsmechaniken der ersten Teile wieder aufleben. Dazu schlüpfen die Spieler:innen in die Rolle von Basim Ibn Is'haq, einem jungen Dieb mit mysteriöser Vergangenheit, der in Bagdad von den „Verborgenen“ zum Meisterassassinen ausgebildet wird, aber auch die Wahrheit über sein einzigartiges Schicksal erfährt.

Gast-Reviewerin Vany (VIIVAVANITY) ist ein langjähriger Fan von „Assassin’s Creed“: Sie spielt, sie sammelt, sie reist zu den Schauplätzen. Für VOL.AT hat sie „Mirage“ ausgiebig gespielt.

„Die Gestaltung des Spiels ist äußerst ansprechend. Die Story wurde geschickt erzählt und durch beeindruckende Videosequenzen ergänzt. Das Kampfsystem hat eine klare und schlichte Neugestaltung erfahren, indem es auf Bögen verzichtet und stattdessen Wurfmesser einführt. Die Gegner agieren gemeinsam und es gibt keine wählbaren Spezialattacken mehr wie im Vorgänger. Stattdessen stehen Fähigkeitspunkte zur Verfügung, die für kleinere Upgrades wie zusätzliche Wurfmesser oder erhöhten Wurfmesserschaden verwendet werden können. Der Fokus auf das Schleichen, das im Vorgänger optional war, kehrt hier zurück und vermittelt wieder das authentische Assassinen-Erlebnis. Die Wiedereinführung des Bekanntheitsgrades im Spiel ist eine positive Neuerung. Außerdem fühlt sich der Parkour im Vergleich zum Vorgänger flüssiger und reibungsloser an.“

Ihr Urteil:

„Ubisoft hat mit Abstand seit langem wieder mal einen richtigen ,Assassin’s Creed‘-Titel rausgehauen, der alle Erwartungen erfüllt. Endlich steht die Bruderschaft wieder im Mittelpunkt. Der Vorgänger ,Valhalla‘ war nicht schlecht und ein mega Open-World-Game mit top Story. Aber es hatte nichts mehr mit Assassinen zu tun – ähnlich wie zuvor ,Odyssey“.

In 'Mirage' taucht man wieder in eine vertraute Welt ein. Wer den ersten AC-Teil aus dem Jahr 2007 kennt, wird beim Start des neuen Spiels ein nostalgisches Déjà-vu erleben. Man stürzt sich direkt mit Basim in seine erste Diebes-Mission, um im großen Palast etwas sehr Wertvolles zu stehlen. Das geht jedoch komplett schief (seiner Freundin sei Dank die Frauen in AC-Spielen führen fast immer nur zu Problemen ). Er flieht aus seiner Heimat und landet bei der Assassinen-Bruderschaft. Dort darf man seinem Weg vom Novizen bis hin zum vollwertigen Assassinen begleiten. Es gilt ganz original dem alten Credo zu folgen. Das heißt, mit den Grundregeln keine Unschuldigen zu töten, kein Aufsehen zu erregen und der Bruderschaft nicht zu schaden. Da kickt die Nostalgie! Das Kampfsystem wurde wieder vereinfacht, aber der Fähigkeitspunkte-Baum ist geblieben. So macht das Spiel auf jeden Fall Spaß!

Eines meiner persönlichen Highlights: Es gibt wieder ein Assassinen-Büro, das nur über die Dächer zu erreichen ist - genau wie damals im ersten AC-Spiel. Außerdem kann man wieder Steckbriefe von der Wand reißen.

Obwohl das Abenteuer in einer eher farblosen Landschaft als Kulisse spielt, hat Ubisoft das Maximum aus dem Setting herausgeholt. Es gibt unzählige liebevolle Details (inklusive der Möglichkeit, wieder Katzen streicheln zu können ). Man kann nur immer wieder staunen, wie schön alles aussieht. Die Grafik ist top!“

Vanys Fazit: „Das Spiel ist eine volle 10 von 10 und back zum Ursprung mit dem Fokus auf Assassinen. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Ubisoft auf dieser Schiene bleibt – so werden sie definitiv die ganz alten Fans der Reihe wieder zurück gewinnen Schleichen, klauen, verborgen im Schatten seine Opfer eliminieren Und: Man bleibt bis zum Schluss gespannt an der Story dran.“

Vany auf Instgram: https://www.instagram.com/viivavanity

(VOL.AT)

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