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Vaclav Klaus: Migrationskrise in Europa hausgemacht

Harsche Worte von Klaus.
Harsche Worte von Klaus. ©APA
Der frühere tschechische Präsident Vaclav Klaus hat die Migrationskrise in der EU als hausgemacht kritisiert und vor allem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel dafür verantwortlich erklärt.

Die Krise sei nicht von den Migranten verursacht worden, sagte Klaus am Freitag bei der Vorstellung der deutschen Übersetzung seines neuen Buches “Völkerwanderung” in Berlin.

Klaus zieht Vergleiche mit germanischer Völkerwanderung

In seinem Buch wird der als rechtskonservativ geltende Klaus dann noch deutlicher mit seiner Kritik an der deutschen Kanzlerin: “Die Verantwortungslosigkeit der europäischen Politik mit Angela Merkel an der Spitze feuert die neue Völkerwanderung zusätzlich an. Statt die natürlichen Interessen souveräner Nationalstaaten zu pflegen, predigt die deutsche Kanzlerin einen fahrlässigen Willkommenseifer.” Die Migrationswelle vergleicht er bereits in der Einleitung mit der (germanischen) Völkerwanderung, “die vor 1.500 Jahren das antike Rom zerstört hat”. “Sie hat die Grenzen geöffnet, um einen neuen europäischen Menschen zu schaffen”, sagte Klaus auf einer Pressekonferenz in Berlin laut “Huffingtonpost” weiters. “Europäische Politiker wollen ein neues Europa schaffen. Dafür brauchen sie neue Leute. Die Migranten sind dafür perfekt geeignet. Sie haben keine Wurzeln in Deutschland oder Tschechien und sind damit die perfekten neuen Europäer”, sagte Klaus. Merkel glaube an den Multikulturalismus – und das sei ein großer Fehler.

“Neuen Menschen schaffen”

Die aufrechten mittel- und osteuropäischen EU-Neumitglieder stemmten sich vehement gegen diese verantwortungslose Migrationspolitik. Die Menschen dieser Länder seien bereits durch Sozialexperimente während der Sowjet-Herrschaft zu Quasi-Solidarität gezwungen worden, so Klaus. “Sie können den Ehrgeiz der Herren von damals nicht vergessen, auf diese Weise den “neuen Menschen” zu schaffen”, schreiben Klaus und sein Ko-Autor Jiri Weigl. Sie kommen schließlich zu der Feststellung: “Kurz, die heutigen Experimente erinnern und allzu sehr an die Zeit der sowjetischen Besatzung.”

(APA)

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