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Vabrik sagt Event ab

Thomas Krobath sorgte mit einer PR-Aktion für Aufsehen.
Thomas Krobath sorgte mit einer PR-Aktion für Aufsehen. ©VOL.AT/Steurer, Facebook
Die Werbung für das kommende Partywochenende des Lokals "Vabrik" sorgte in Vorarlberg allerdings nur kurz für Wirbel. Der Betreiber ruderte schnell zurück.

Betreiber Thomas Krobath machte auf der Facebook-Seite seines Lokals "Vabrik" in Röthis Werbung für eine Veranstaltung in seinem Club. Dabei wollte er die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen ausreizen. Am Freitag und Samstag lud er 100 VIPs (inklusive Team) zur Party in seine Disko - der Vorverkauf wurde am Freitagmorgen nach entsprechendem Druck aus dem Landhaus abgebrochen. Bereits gekaufte Tickets können zurückgegeben werden.

VOL.AT/Mayer

Gar kein Verständnis für die Aktion zeigte der Vorarlberger Landeshauptmann: "Das ist eine unverantwortliche, unsolidarische Vorgangsweise, die man einstellen muss", sagte LH Markus Wallner gegenüber VOL.AT.

Vabrik/Facebook

Am heutigen Freitag wären Partybegeisterten zwei Floors zur Verfügung gestanden. Für jedes der beiden Events gab es 100 Tickets (inklusive Team) zu vergeben. Ein Wechsel zwischen den beiden Partys wäre laut Veranstalter nicht möglich. Am Samstag hätte das Ganze in einem Raum wiederholt werden sollen.

„Es ist eigentlich eine Privatparty. Man kann sagen mit einer Handvoll Leute“, so Krobath am Freitagvormittag gegenüber VOL.AT. „Wir haben zuerst abgewartet und uns dann am Cineplexx orientiert.“ Das Kino habe auch geöffnet und begrenze die Besucherzahl auf 100 Personen. Man habe auch abgewartet, was andere Clubs so machen. In Feldkirch gebe es etwa noch keinen Stillstand. „Wir sind hier extrem hin und her gerissen“, gibt der Betreiber zu verstehen. „Ich finde es sehr hart, dass man hier als Gesetzesbrecher hingestellt wird.“ Er habe es eigentlich nur gut gemeint – den Mitarbeitern zu Liebe – und werde jetzt quasi dafür gelyncht. Auch die Skigebiete hätten bis Sonntag noch geöffnet. „Mir wäre lieber gewesen, die Regierung hätte gleich durchgegriffen“, so Krobaths Meinung.

Vorverkauf gestoppt

Die geplante Veranstaltung wurde am Freitagmorgen abgesagt, wie Krobath mitteilte. Der Vorverkauf sei gestoppt. Er habe sich mit den drei Mitarbeitern kurzgeschlossen und man habe gemeinsam entschieden, das Lokal zu schließen. „Ich werde sowieso als Idiot hingestellt, von denen, die gerne noch ausgehen würden und beschimpft von denen, die es nicht gut finden, das wir offen haben“, verdeutlicht Krobath.

"Situation ist extrem angespannt!"

VOL.AT/Rauch

„Grundsätzlich sind wir Unternehmer und wir müssen offen haben, damit wir unsere Mitarbeiter zahlen können. Die Situation ist extrem angespannt natürlich", so Andrew Nussbaumer, Geschäftsführer der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Wenn manche Betreiber meinen, es sei einfacher ganz zuzusperren, dann ist das eine Einzelmeinung. Grundsätzlich gibt es viele Betriebe, die natürlich unter 100 sind und die liebend gerne weiter offen haben würden.“ Nussbaumer rechnet, damit, dass alle Gastronomie-Betriebe in Österreich schließen müssen, wenn es nach der Regierung geht. „So viel ich mitkriege, ist ab Montag keine Gastronomie mehr offen - wie in italien.“ Zum Vorwurf, Bars offenzuhalten sei fahrlässig: „Wir halten uns an die gesetzlichen Regelungen und an das Epedemiegesetz.“

(VOL.AT)

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