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Uwe Scheuch wendet sich per Brief an die Bevölkerung

Der in erster Instanz vom Klagenfurter Gericht verurteilte Uwe Scheuch hat sich in einem Brief an die Kärntner Bevölkerung gewandt. Darin betont er seine Unschuld und greift erneut die Österreichische Gerichtsbarkeit an.
Brief von Uwe Scheuch

Seit Tagen ist der Kärntner Vize-Landeshauptmann Uwe Scheuch bemüht, die Medienberichterstattung zum laufenden Verfahren in der “Part-of-the-game”-Affäre gegen ihn zu kritisieren. Jetzt geht er selbst medial in die Offensive und informiert die Kärntner per Postwurfsendung, weil “sowohl das Gericht als auch die Medien die Rechtslage, die Fakten und vor allem meine persönliche Sichtweise und Erklärung vollkommen ignoriert haben”.

In dem Brief vergleicht sich Scheuch mit dem verstorbenen Jörg Haider: „Nach dem plötzlichen und schrecklichen Unfalltod unseres LH Dr. Jörg Haider, der über 30 Jahre von den Medien, den politischen Mitbewerbern und anderen Institutionen verfolgt wurde, hat diese linke Jagdgesellschaft nun wohl mir diese Rolle übertragen. Seit nunmehr bald 2 Jahren werde ich wegen eines Vorwurfs diffamiert, kritisiert und vorgeführt, der jeglicher Grundlage entbehrt.“

Das Gespräch, auf dessen Grundlage die erstinstanzliche Verurteilung zustande gekommen ist, sei „geheim und verbotener Weise“ aufgezeichnet worden. Dabei seien in der Unterhaltung mit einem ehemaligen Parteifreund nur „allgemein, theoretisch und vollkommen unverbindlich verschiedenste Dinge besprochen“ worden. „Es gab und es gibt keinen konkreten Russen, keine konkrete Staatsbürgerschaft, kein konkretes Projekt, keine konkrete Förderung und auch keine konkrete Spende. All das hat nie stattgefunden!“

Obwohl das Urteil “vollkommen überzogen und parteipolitisch motiviert” sei, schreibt Scheuch gegen Ende des Briefes: “Bei all jenen, die ich trotzdem enttäuscht habe, möchte ich mich entschuldigen.”

Erneute Angriffe gegen die Justiz

„Während Betrüger, Kinderschänder, kriminelle Asylwerber und viele mehr frei und unbehelligt von einer unfähigen Justiz in unserem Land herumlaufen dürfen, versucht man mit mir einen medialen Schauprozess zu inszenieren.“ Scheuch werde nicht weichen und „bis zum Schluss für Fairness, aber vor allem für die Gerechtigkeit und unseren Rechtsstaat kämpfen.“

Redaktion

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