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USA/Iran: "Höfliches Tischgespräch"

Die Außenminister des Iran und der USA führten ein auf "höfliches Tischgespräch". Unterdessen warnen die USA ihre Bürger vor Reisen in den Iran.

US-Außenminister Colin Powell und sein iranischer Kollege Kamal Kharrazi sind sich bei einem Abendessen am Rande der internationalen Irak-Konferenz im ägyptischen Badeort Sharm el-Sheikh näher gekommen als ursprünglich geplant.

Die beiden seien auf Initiative des ägyptischen Gastgebers Tischnachbarn gewesen und hätten während des Essens ein „höfliches Tischgespräch“ geführt, sagte am Montagabend ein Vertreter der US-Delegation, der ungenannt bleiben wollte. Auf die Frage, ob beide Außenminister auch über die Situation im Irak oder das umstrittene iranische Atomprogramm gesprochen hätte, erwiderte der US-Vertreter, beide Punkte gälten nicht als „Themen einer höflichen Konversation“.

Noch am Sonntag hatte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums angekündigt, sein Land wolle während der internationalen Irak-Konferenz auf einen Abzug der US-Truppen aus dem Irak drängen. Gleichzeitig hatte er Gespräche zwischen den beiden Außenministern ausgeschlossen. Auch Kharrazi betonte kurz vor dem Abendessen erneut, ein Treffen mit Powell stehe nicht auf seinem Programm. Dagegen schloss der US-Außenminister Kontakte mit seinem iranischen Kollegen am Rande der Konferenz nicht aus. Beide Politiker hatten sich schon in der Vergangenheit bei ähnlichen internationalen Konferenzen getroffen.

USA warnen ihre Bürger vor Reisen in den Iran

Die USA haben ihre Reisewarnung für US-Bürger für den Iran erneuert. Wegen anhaltender Spannungen, besonders im Gebiet an der Grenze zum Irak, seien Amerikaner einem höheren Risiko von Geiselnahmen und Belästigungen ausgesetzt, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Warnung des US-Außenministeriums in Washington.

Die „Spannungen“ durch die aktuelle Situation im Irak hätten die potenzielle Bedrohung für US-Bürger und US-Interessen im Ausland durch Gegner der US-Politik verstärkt. Teile der iranischen Regierung und der iranischen Bevölkerung seien weiterhin den USA gegenüber feindlich eingestellt. Manche Gebiete im Iran, besonders das Grenzgebiet zu Pakistan und Afghanistan, der kurdische Nordwesten des Landes und die Region an der Grenze zum Irak könnten nicht als sicher bezeichnet werden.

Die USA haben derzeit keine diplomatischen Beziehungen mit der Islamischen Republik Iran. Die Schweizer Regierung agiert durch die Schweizer Botschaft in Teheran als „Schutzmacht“ für US-Interessen im Iran.

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