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USA und Iran setzen Atomverhandlungen in Davos und Zürich fort

Kerry und Zarif sprachen in Davos
Kerry und Zarif sprachen in Davos
Die USA und der Iran haben unter zunehmendem Zeitdruck und wachsender Kritik in beiden Ländern ihre Atomverhandlungen fortgesetzt. Die Außenminister John Kerry und Mohammad Javad Sarif trafen sich am Freitag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Vizeaußenminister beider Länder, Wendy Sherman und Abbas Araghchi, führten am selben Tag Atomgespräche in Zürich.

“Bei dem Treffen haben wir die Notwendigkeit für eine Beschleunigung der Verhandlungen besprochen”, sagte Zarif nach seinem Treffen mit Kerry den iranischen Medien in Davos. Außerdem wollen beide versuchen, dass “der Verhandlungsprozess nicht von bestimmten Gruppen sabotiert” werde, so der iranische Chefdiplomat.

US-Republikaner erwägen neue Sanktionen

Zarifs Aussage zielte auf den US-Kongress, dessen republikanische Mehrheit derzeit die Verhängung neuer Sanktionen gegen den Iran erwägt. Wer diese Vereinbarung “torpediert”, müsse von der internationalen Gemeinschaft “isoliert” werden, ob es sich um den US-Kongress handle oder irgendjemand anderes, betonte der iranische Außenminister.

Verhandlungen am Samstag in Zürich

Technisch wurde über die iranische Urananreicherung und Anzahl der Zentrifugen diskutiert. Die Verhandlungen zwischen den Vizeaußenministern sollen am Samstag in Zürich fortgesetzt werden, fügte er hinzu.

Nur noch bis März haben der Westen und der Iran nach einem selbst auferlegten Terminplan Zeit, eine Grundsatzeinigung in dem zwölfjährigen Konflikt zu erzielen. Eine umfassende Einigung soll bis Juli stehen.

Chancen auf Abkommen laut USA: 50/50

Das Weiße Haus schätzte die Chancen auf ein Abkommen am Freitag mit höchstens 50 Prozent ein. “Die Möglichkeiten eines Erfolgs in den diplomatischen Verhandlungen sind bestenfalls 50/50”, erklärte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Josh Earnest.

Obama gegen neue Sanktionen

In den USA wollen zudem die Republikaner noch während der laufenden Verhandlungen neue Sanktionen gegen den Iran verhängen. Präsident Barack Obama hat dagegen bereits sein Veto angekündigt. Im Iran kritisieren Verfechter einer harten Linie gegenüber dem Westen Außenminister Zarif massiv.

Der Westen will durch eine Einigung sicherstellen, dass Teheran keine Atombomben entwickelt. Dem Iran, der diese Absicht stets dementiert hat, geht es in erster Linie um die Aufhebung der Sanktionen, die das Land in eine schwere Wirtschaftskrise gestürzt haben.

(APA)

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