USA: Trauertag für Gerald Ford

Mit einem nationalen Trauertag erweisen die Vereinigten Staaten von Amerika ihrem verstorbenen Ex-Präsidenten Gerald Ford am Dienstag die letzte Ehre.

Bei der Trauerzeremonie in der Nationalkathedrale in Washington wird der aktuelle Präsident Bush eine Rede halten. Beigesetzt wird Ford am Mittwoch auf dem Gelände des nach ihm benannten Museums in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan.

Fords Leichnam war zuvor zwei Tage lang in der Rotunde des Kapitols, dem Sitz des US-Kongresses, aufgebahrt worden. Dort nahm auch Bush am Montag von seinem Amtsvorgänger Abschied. Wie tausende von einfachen Landsleuten verharrte Bush zusammen mit seiner Frau Laura vor dem aufgebahrten Leichnam. Anschließend besuchte das Paar die Witwe Betty Ford. Auch Bushs Vater George, der von 1989 bis 1993 Präsident der USA war, erwies Ford seine Reverenz.

Der Republikaner war am vergangenen Dienstag im Alter von 93 Jahren in seinem Haus im kalifornischen Rancho Mirage gestorben. Er war von 1974 bis 1976 der 38. Präsident der Vereinigten Staaten. Ohne ins Amt gewählt zu werden, folgte Ford 1974 dem wegen der Watergate- Affäre zurückgetretenen Richard Nixon nach. In seine kurze Amtszeit fiel das Ende des Vietnamkriegs, der 1975 mit der Niederlage der USA endete.

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