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USA: Tornados zogen Schneise der Verwüstung

18 Tornados haben eine rund 200 Kilometer lange Schneise der Verwüstung durch den US-Bundesstaat Wisconsin gezogen. Ein Mann sei getötet, 30 Personen verletzt und rund 300 Gebäude zerstört worden.

Dies berichtete die Tageszeitung „Milwaukee Journal Sentinel“ am Samstag. In den Bezirken Dane, Richland und Viola sei der Notstand ausgerufen worden.

Nach Angaben von Meteorologen handelte es sich um die bisher schwersten Tornados in diesem Jahr. Menschen seien mehr als acht Stunden lang in Angst und Schrecken versetzt worden. Im Durchschnitt dauerten die Twister nur 20 Minuten.

Besonders schwer betroffen wurde den Angaben zufolge die kleine Stadt Viola, in der alle 667 Häuser beschädigt wurden. Bewohner berichteten, dass Häuser regelrecht explodiert seien.

Der Wind mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern verschob Mobilhäuser bis zu 50 Meter weit und drehte Autos auf die Dächer. Ein Mann hatte den Angaben zufolge besonderes Glück. Er flüchtete in die Garage. Der Tornado wirbelte dann zwar die Garagenwände weg, aber Auto und Fahrer blieben unversehrt.

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