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USA: Sieben Tote an Golfküste durch Hurrikan Ivan

Hurrikan „Ivan“ hat in Florida bereits sieben Menschen das Leben gekostet. Das Auge des Sturms kam mehrere hundert Kilometer westlich von Florida an Land, doch entwickelten sich in den Sturmausläufern im Osten zahlreiche gefährliche Tornados.

Aus dem direkt betroffenen Gebiet bei Mobile im Bundesstaat Alabama wurden zunächst keine Opfer gemeldet. Der Hurrikan setzte Hunderte Kilometer der Golfküste unter Wasser. Er hatte mit Windgeschwindigkeiten von rund 200 Kilometern in der Stunde das Meer aufgepeitscht. Riesige Wellen krachten an die Strände und überfluteten Straßen. Bis nach New Orleans schwappten die Wassermassen über die Straßen. An der ganzen Golfküste waren Hunderttausende Menschen ohne Strom. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt. Das Ausmaß der Schäden war zunächst unklar.

Das Auge des Sturms war um 2.00 Uhr Ortszeit auf die Bucht von Mobile getroffen. In Mobile peitschte der Wind schon Stunden vorher mit mehr als 200 Kilometern in der Stunde durch die ausgestorbene Stadt. Die einzigen Menschen auf den Straßen waren Reporter, die rund um die Uhr aus Mobile berichteten. Sie konnten sich in den Sturmböen kaum auf den Beinen halten.

„Wir haben noch nie einen so gefährlichen Hurrikan in Alabama erlebt“, sagte der Gouverneur des Bundesstaates, Bob Riley. Die Behörden hatten fast zwei Millionen Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und ins Landesinnere zu flüchten.

Die Gesamtschäden, die „Ivan“ in der Karibik und den USA angerichtet hat, könnten nach ersten Schätzungen bis zu zwölf Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro) erreichen. Das meint die US-Spezialfirma Risk Management Solutions (RMS). Sie ist ein Dienstleister im Katastrophenrisiken-Management für Versicherungen, Rückversicherungen und andere Unternehmen. Hurrikan „Frances“ hatte kürzlich versicherte Verluste von bis zu vier Milliarden Dollar verursacht, während Hurrikan „Charley“ versicherte Schäden von 6,8 Milliarden Dollar angerichtet hatte.

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