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USA setzen Kriegsvorbereitungen fort

Während Verbündete nach dem Einlenken Saddam Husseins auf die Wiederaufnahme der UN- Rüstungsinspektionen bauen, setzt US-Präsident Bush die Kriegsvorbereitungen fort.

Nach Bagdads Zustimmung zu neuen UNO- Waffenkontrollen haben UNO und Irak Gespräche aufgenommen. Die Beratungen sollten in der ersten Oktober-Woche erfolgen, teilte die Kontrollkommission UNMOVIC mit. Während Verbündete nach dem Einlenken von Saddam Hussein auf die Wiederaufnahme der UN- Rüstungsinspektionen bauen, setzt US-Präsident George W. Bush die Kriegsvorbereitungen gegen den Irak fort.

Bei der Atomenergie-Behörde (IAEO) in Wien wurden die Informationen aus New York, wonach die Verhandlungen zwischen UNO und Bagdad über die Waffenkontrollen in Wien stattfinden sollen, bestätigt. Sie sollen in der Woche ab dem 30. September aufgenommen werden. IAEO-Sprecherin Melissa Fleming bestätigte auch einen Radiobericht, wonach ein Team von 15 Experten der Behörde jederzeit in den Irak aufbrechen könnte, wenn dies in den geplanten Gesprächen vereinbart werden sollte.

Ein Vertreter der irakischen Delegation nannte die erste Gesprächsrunde „nützlich und fruchtbar“. Der Sprecher von UNO- Chefinspektor Hans Blix sagte, die irakische Delegation habe um mehr Zeit gebeten. Beim nächsten Treffen – voraussichtlich in Wien – wolle Bagdad dann der UNMOVIC die ausstehenden Halbjahresberichte über den Stand seiner Abrüstung vorlegen.

Die USA beharrten unterdessen auf ihrer harten Linie. Bush sagte bei einem Besuch in Nashville im Bundesstaat Tennessee, der UNO- Sicherheitsrat dürfe sich „nicht zum Narren halten lassen“, sondern müsse „im Namen des Friedens und der Gerechtigkeit“ gegen die Regierung von Saddam Hussein vorgehen. Am Mittwoch lud der US- Präsident Kongress-Führer zum Frühstück im Weißen Haus ein, um seinen Anspruch auf militärische Mittel zu bekräftigen. US-Außenminister Colin Powell betonte: „Das Ziel sind nicht die Inspektoren. Das Ziel ist Entwaffnung.“

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