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USA: Sechs Tote bei Blutbad in Poststelle

Eine 44-jährige frühere Postangestellte ist am Dienstag in Kalifornien nach einem Amoklauf in einer Poststelle als Todesschützin identifiziert worden.

Nach Polizeiangaben hatte die Frau in der Nacht auf Dienstag fünf Mitarbeiter erschossen, bevor sie sich selbst das Leben nahm. Zunächst hatten die Behörden von sechs Opfern gesprochen. Eine weitere Beschäftigte liegt mit Schusswunden in einem Krankenhaus. Über das Motiv der Tat wollten sich Beamten nach Angaben der „Los Angeles Times“ nicht äußern.

Sie teilten jedoch mit, dass die Täterin 2003 wegen „psychologisch-medizinischer Probleme“ von der Poststelle in Goleta (bei Santa Barbara) entlassen worden war. In der Tatnacht sei sie einem Fahrzeug dicht gefolgt, um so die Schranke auf einem gesicherten Parkplatz passieren zu können. Vor dem Gebäude habe die Schützin zwei Frauen getötet. Ein weiteres Opfer befand sich am Eingang; zwei Leichen waren in der Post-Sortierstelle.

Nach Augenzeugenberichten war gleich nach den ersten Schüssen Panik ausgebrochen. Dutzende Menschen seien aus dem Gebäude auf die Straße gelaufen, berichteten Lokalsender. Rund 80 Mitarbeiter sollen sich während des Blutbads in dem Gebäude aufgehalten haben.

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