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USA: Schäden in Atomreaktor vertuscht

Die Eigentümerfirma eines Atomreaktors im US-Staat Ohio muss 28 Millionen Dollar (etwa 23,1 Millionen Euro) Strafe zahlen, weil sie gefährliche Sicherheitsprobleme vertuscht hat.

Außerdem wurden zwei ehemalige Angestellte und ein Vertragspartner wegen Falschaussagen angeklagt, wie das Justizministerium in Washington am Freitag mitteilte.

Konkret wird ihnen vorgeworfen, über frühere Inspektionen in dem Atommeiler Davis-Besse am Erie-See gelogen zu haben, um eine – Ende 2001 ausgelaufene – Frist für vorgeschriebene neue Untersuchungen zur Aufdeckung von Sicherheitsmängeln zu umgehen. Im März 2002 war dann ein Loch in dem Reaktorbehälter entdeckt worden.

Der Atommeiler ist eine von 103 kommerziellen Nuklearanlagen in den USA. Eigentümer ist FirstEnergie Nuclear Operating Co. (FENOC).

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