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USA-Nordkorea: Zuversicht

Die USA und Nordkorea haben die erste Gesprächsrunde über eine Normalisierung ihrer Beziehungen am Dienstag abgeschlossen. Hill und Kim äußerten sich zufrieden.

Der Unterstaatssekretär im US-Außenministerium, Christopher Hill, sagte nach zwei Treffen mit dem nordkoreanischen Vize-Außenminister Kim Kye Gwan in New York, er habe den Eindruck, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Auch Kim äußerte sich zufrieden.

Die Gespräche seien in „sehr guter, konstruktiver und ernsthafter Atmosphäre“ geführt worden, sagte der Chefunterhändler für das Atomprogramm seines Landes. Bei den Gesprächen in New York habe die nordkoreanische Seite deutlich gemacht, dass sie ihre Mitte Februar bei den Sechs-Länder-Verhandlungen eingegangenen Verpflichtungen erfüllen wolle, sagte der US-Unterhändler Hill.

Kim Kye Gwan habe deutlich gemacht, dass Nordkorea nicht nur wie zugesagt die einzige Atomanlage des Landes innerhalb von 60 Tagen schließen und internationale Inspekteure zulassen will. Er habe zudem signalisiert, dass Pjöngjang auch die nächste und schwierigere Phase angehen wolle, in der die Atomanlage unbenutzbar gemacht werden müsse. „Wir haben also die Bereitschaft, auch die nächste Phase anzugehen“, sagte Hill.

Hill zeigte sich zuversichtlich, dass man Schritt für Schritt dem Ziel einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel näher kommen könne. Das Treffen der bilateralen Arbeitsgruppe galt nach 50 Jahren der Konfrontation zwischen den USA und Nordkorea als ein historischer Schritt. Das Gremium war wie vier weitere Arbeitsgruppen nach einem Durchbruch bei den Sechs-Länder-Verhandlungen am 13. Februar in Peking vereinbart worden. Pjöngjang hatte dabei zugesagt, sein Atomwaffenprogramm schrittweise aufzugeben. Im Gegenzug soll das verarmte Land Wirtschafts- und Energiehilfe bekommen.

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