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USA liefern Kampfjets an Pakistan

Als Anerkennung der pakistanischen Anstrengungen im weltweiten Antiterrorkampf hat die amkerikansiche Regierung die Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen an Islamabad genehmigt.

Sie hob einen 15 Jahre alten Lieferstopp auf, der aus Protest gegen das pakistanische Atomprogramm verhängt worden war.

Pakistans Nachbar Indien kritisierte die Entscheidung und warnte vor den negativen Folgen. Die Jets könnten mit Atombomben ausgerüstet werden und bedrohten die Stabilität der Region, teilte die Regierung in Neu Delhi mit.

Präsident George W. Bush hatte den indischen Regierungschef Manmohan Singh am Freitag eigens angerufen und über die bevorstehende Entscheidung informiert. Er habe US-Rüstungsfirmen aber auch grünes Licht für den Verkauf von F-16 und F-18-Kampfjets an Indien erteilt, sagte Bush nach Angaben von Außenamtssprecher Adam Ereli.

Die Flugzeuge seien angesichts des pakistanischen Engagements im Antiterrorkampf wichtig für die Sicherheit des Landes, sagte ein anderer US-Regierungsbeamter. Ereli sagte in Washington, das Verhältnis zwischen Pakistan und Indien habe sich deutlich verbessert.

„Wir versuchen, die Beziehungen sowohl zu Indien als auch zu Pakistan zu einer Zeit zu vertiefen, in der wir gute Beziehungen zu beiden unterhalten“, sagte Außenministerin Condoleezza Rice der „Washington Post“. „Pakistan hat einen langen Weg hinter sich, das Land ist derzeit auf einer besseren Zustandskurve als je zuvor“, sagte sie in dem Interview.

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