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USA: Keine erhöhte Terror-Alarmstufe

Nach den neuen Drohungen von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden kurz vor der US-Präsidentschaftswahl sieht US-Heimatschutzminister Tom Ridge keine Notwendigkeit für eine erhöhte Terror-Alarmstufe.

Die Warnstufe für terroristische Gefahr werde nicht auf Orange (sehr hoch) angehoben, sagte Ridge am Samstag in Washington. Die Vereinigten Staaten seien derzeit sicherer als noch vor sechs Monaten. Für die gesamten USA gilt derzeit Alarmstufe Gelb (hoch).

In der am Freitagabend vom arabischen Fernsehsender Al Jazeera in Ausschnitten ausgestrahlten Botschaft bekannte sich Bin Laden erstmals ausdrücklich zur Urheberschaft der Anschläge vom 11. September 2001 und drohte mit weiteren Attacken. Die US-Geheimdienste halten das Video für echt, Experten halten die Drohungen jedoch für vage. Der Terrorismus-Experte John Brennan betonte bei der Pressekonferenz mit Ridge, es habe keiner neuen Videobotschaft Bin Ladens bedurft, um dessen Entschlossenheit zu illustrieren, die USA anzugreifen.

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