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USA: Grenzen doch nicht dicht machen

Der kalifornische Gouverneur Schwarzenegger will die Grenzen der USA doch nicht dicht machen. Seine bei der lateinamerikanischen Bevölkerung für Befremden sorgenden Äußerung sei ein Versprecher gewesen.

Das räumte Schwarzenegger am Mittwoch ein. „Ich meinte nicht ’schließen’ (closing), sondern ’sichern’ (securing)“, erklärte er auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz.

Am Dienstag war ihm bei einem Treffen mit Zeitungsverlegern der Satz über die Lippen gerutscht, die Einwanderungspolitik sei zu lax. „Schließt die Grenzen in Kalifornien und ganz Mexiko und den USA“, wurde er zitiert. „Ich habe die Worte verwechselt“, erklärte er tags darauf, und gab seinem Englisch die Schuld. „Ich muss wieder zur Schule gehen und ein bisschen lernen“, fügte der gebürtige Österreicher hinzu.

Die Latino-Gemeinschaft schien er damit zu beruhigen. „Ich glaube nicht, dass sich der Gouverneur mit einer derartigen Rhetorik identifiziert“, sagte der demokratische Abgeordnete Fabian Nunez. „Ich bin erfreut, dass er sich davon distanziert hat.“

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