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USA: Bush sucht Verbündete gegen Syrien

Der US-Präsident George W. Bush sucht Verbündete, um Syrien in einem diplomatischen Vorstoß dazu zu bringen, die "Entstehung der Demokratie" im Nahen und Mittleren Osten nicht zu blockieren.

„Die syrische Regierung kann einiges mehr tun, um den Strom ausländischer Kämpfer in den Irak zu verhindern“, erklärte Bush am Dienstag (Ortszeit) im Vorfeld des UNO-„Weltgipfels“. „Diese Menschen kommen von Syrien in den Irak und bringen viele Unschuldige um. Sie versuchen auch unser Volk zu töten“, sagte der Präsident.

Syrien würde sich mit seiner Politik gegenüber dem Irak und dem Libanon „mehr und mehr isolieren“, meinte Bush. Der irakische Außenminister Hoshyar Zabari erklärte in Washington, dass Syrien ein „gefährliches Spiel“ spiele, indem es versuche, den Irak zu destabilisieren. Der US-Botschafter in Bagdad, Zalmay Khalilzad, hatte erklärt, sein Land verliere bald die Geduld mit Syrien, das Extremisten ungehindert über sein Staatsgebiet in den Irak einreisen lasse. „Alle Optionen sind auf dem Tisch“, sagte der Diplomat am Montag und schloss die militärische indirekt mit ein.

Die syrische Regierung hat den USA vorgeworfen, Syrien zum Sündenbock für ihr Versagen im Kampf gegen die Rebellen im Irak machen zu wollen. Präsident Bashar al-Assad hatte den Vorwurf Washingtons zurückgewiesen, dass er das Einsickern von Aufständischen und das Einschmuggeln von Waffen in den Irak nicht wirkungsvoll unterbinden würde. Die USA seien selbst für das im Irak entstandene Chaos verantwortlich, hatte Assad betont.

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