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USA bieten Iran Direktgespräche an

Die USA haben im Atomkonflikt mit dem Iran direkte Gespräche angeboten. Die Regierung sei dazu bereit, wenn der Iran seine Urananreicherung aussetze, so Außenministerin Rice.

Die USA wünschten eine „neue und positive Beziehung“ zu dem Iran. Die Islamische Republik gehe das Risiko „großer Kosten“ ein, sollte sie Atomwaffen anstreben, so Rice.

Nach einem Bericht des Online-Magazins der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ umfasst das geplante schriftliche Angebot an die Führung in Teheran technische und wirtschaftliche Kooperation, Unterstützung für den Aufbau einer zivilen Nuklearbasis, und ferner auch Garantien für die Brennstoffversorgung sowie die Urananreicherung auf iranischem Boden – allerdings nur im Labormaßstab.

Zugleich mache der Westen „Andeutungen, die in Teheran auch so verstanden werden könnten, dass eine Art Sicherheitsgarantie in Aussicht gestellt wird“. Sollte der Iran nicht einverstanden sein, kündigen die Unterzeichner des Papiers nach Informationen von „Die Zeit Online“ eine Resolution des Weltsicherheitsrates an. Diese werde wahrscheinlich auch eine Drohung mit Sanktionen enthalten.

Die USA und der Iran unterhalten seit 27 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr. Bisher haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien in dem Konflikt vermittelt, allerdings ohne Erfolg. In Wien beginnen am Donnerstag Gespräche der fünf Vetomächte im UNO- Sicherheitsrat (USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, China) und Deutschlands über den Atom-Konflikt mit Iran. Die Androhung von Sanktionen in Form einer Sicherheitsrats-Resolution wurde von Russland und China bisher abgelehnt.

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