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US-Wahlen: Dean zieht Kandidatur zurück

Medienberichte zufolge soll Howard Dean seine Bewerbung um die demokratische Präsidentschaftskandidatur zurückziehen. Vier Kandidaten bleiben im Rennen.

Mehrere US-Fernsehsender berichteten am Mittwoch, Dean wolle seinen Ausstieg noch am Mittwoch offiziell bekannt geben. Der 55-Jährige hatte am Vortag bei der Vorwahl im Staat Wisconsin eine weitere klare Niederlage erlitten. Er konnte keine der bislang 17 Vorwahlen gewinnen und liegt weit hinter dem Spitzenreiter John Kerry zurück.

Wie es aus Parteikreisen weiter hieß, wolle Dean aber seinen Namen auf der offiziellen Bewerberliste bei den Vorwahlen der Demokraten belassen und seine linksliberalen Positionen weiter im Wahlkampf vertreten.

Lange Zeit Favorit

Dean, der mit harten Attacken gegen Präsident George W. Bush im vergangenen Jahr große Teile der Demokratischen Partei aufgerüttelt hatte, war lange als Favorit für die Kandidatur bei der Wahl am 2. November gehandelt worden.

Vor Dean hatten bereits der Senator Joe Lieberman und der Ex-General Wesley Clark das Handtuch im Kampf um die demokratische US-Präsidentschaftskandidatur geworfen.

Noch vier im Rennen

Im Rennen um die Nominierung der Demokraten sind damit neben Kerry noch der Senator John Edwards, der Abgeordnete Dennis Kucinich sowie der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton.

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