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US-Regierung erklärt Ölpest zur "nationalen Katastrophe"

Die US-Regierung hat die Ölpest am Golf von Mexiko zur "nationalen Katastrophe" erklärt. Nach Angaben des Weißen Hauses ordnete Präsident Barack Obama am Donnerstag zudem an, alle verfügbaren Ressourcen zur Bekämpfung des Ölteppichs einzusetzen. Auch ein Einsatz der Armee sei möglich.

Die US-Regierung erwartet, dass der britische Ölkonzern BP alles zur Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko tut und die Kosten voll trägt. “BP ist…verantwortlich”, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Donnerstag. “BP ist verpflichtet, die Kosten für die Gegenmaßnahmen und die Säuberungsaktionen zu übernehmen, und sie tun es.”

Wie Gibbs weiter mitteilte, wird US-Präsident Barack Obama Heimatschutzministerin Janet Napolitano, Innenminister Ken Salazar und die Chefin der Umweltbehörde EPA, Lisa Jackson, am Freitag in die Krisenregion entsenden. Sie sollen sich vor Ort über die Maßnahmen zur Eindämmung des Ölteppichs und zum Schutz der Küste informieren. Salazar hielt sich bereits am Donnerstag bei BP in Houston auf, “um harte Fragen zu stellen”, sagte der stellvertretende Innenminister David Hayes.

Insgesamt sind nach US-Regierungsangaben 16 verschiedene Bundesbehörden in die Kontroll- und Schutzmaßnahmen eingeschaltet. Napolitano stufte die Katastrophe offiziell als eine Ölpest “von nationaler Bedeutung” ein. Damit können Ressourcen aus nicht betroffenen Regionen abgezogen und Unterstützungsmaßnahmen rascher und besser koordiniert werden.

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