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US-Playboy wird nach 66 Jahren eingestellt

Der "Playboy" stoppt die Printproduktion in den USA.
Der "Playboy" stoppt die Printproduktion in den USA. ©APA/ AFP
CEO Ben Kohn berichtet in einem offenen Brief, dass die Produktion der gedruckten US-Playboy-Ausgabe eingestellt wird. Aufgrund der geringen Auflagenzahl wurde die Entscheidung durch die Coronakrise vorgezogen.

In einem Brief auf "Medium.com" wurde bekannt, dass die Verantwortlichen schon seit längerem über die Einstellung der Print-Ausgabe nachdachten, da die Auflagenzahl zu gering war. Durch die Coronakrise wurde die Entscheidung nun früher gefällt.

Interne Gespräche wurden beschleunigt

Durch die Corona-Pandemie seien die Störungen in der Produktion von Inhalten und der Lieferkette deutlich geworden. Deshalb wurden die geschäftsinternen Gespräche beschleunigt. Die Frühjahrsausgabe 2020, die in dieser Woche an amerikanischen Kiosken erhältlich sein wird, wird die letzte gedruckte Ausgabe in den USA sein. Erhältlich ist der Playboy in digitaler Form.

Magazin ist in Deutschland erfolgreich

Dass keine gedruckten Ausgaben mehr erhältlich sind, ist in den USA nun beschlossene Sache. In Deutschland ist das unter anderem nicht der Fall. Im Nachbarland ist das Magazin sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form äußerst erfolgreich. In der letzten Ausgabe war Laura Müller, die Freundin von Schlagersänger Michael Wendler, zu sehen.

1953 kam das "Playboy-Magazin" erstmals auf den Markt. Es erscheint vierteljährlich. Der Gründer Hugh Hefner war 2017 im Alter von 91 Jahren verstorben.

(VOL.AT)

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