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US-Notenbank: Mindestens sieben Banken brauchen Geld

Die US-Notenbank (Fed) hat laut US- Medienberichten mindestens sieben der größten US-Banken angewiesen, ihr Kapitalpolster zu stärken. Zusammen benötigen sie zusätzliche Finanzspritzen in Höhe von 65 Mrd. Dollar (48,8 Mrd. Euro), um auch einer etwaigen weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage standhalten zu können.

Dies schrieb das “Wall Street Journal” kurz vor der offiziellen Bekanntgabe der “Stress-Test”- Ergebnisse der Fed am Donnerstagnachmittag (Ortszeit). Sechs Finanzinstituten sei dagegen “volle Gesundheit” bescheinigt worden.

Über Einzelheiten der Test-Ergebnisse war bereits seit Tagen spekuliert worden. Dem “Wall Street Journal” vom Donnerstag zufolge braucht der Branchenriese Bank of America allein 34 Mrd. Dollar, Wells Fargo 13 bis 15 Mrd., GMAC 11,5 Mrd., Citigroup 5,0 Mrd. und Morgan Stanley 1,5 Mrd. Dollar. Zudem sei bei zwei großen Regionalbanken, Regions Financial und State Street, zusätzlicher Kapitalbedarf festgestellt worden.

Die sechs Banken, die dem Test zufolge über ein ausreichendes Polster verfügen, sind US-Zeitungen zufolge American Express, Bank of New York Mellon, Capital One Financial, Goldman Sachs, J.P. Morgan Chase und MetLife.

US-Finanzminister Timothy Geithner äußerte sich zuversichtlich, dass die Belastungsprüfung für 19 führende US-Banken mit ihren Schlussfolgerungen und Auflagen zu einer deutlichen Stärkung des Finanzsystems führen wird.

Banken mit zu wenig Kapital sollen sechs Monate Zeit bekommen, um sich am Markt oder vom Staat frisches Geld zu beschaffen. Möglich ist aber auch der Verkauf von Unternehmensteilen oder die Stärkung der Kapitalbasis durch eine Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien, wie dies beispielsweise Citigroup nach Medienberichten bereits mit dem Finanzministerium vereinbart hat. Die untersuchten Banken haben alle eine Bilanzsumme von mehr als 100 Mrd. Dollar. Bei dem Stress- Test wurden die Geldinstitute in Rechenmodellen verschiedenen wirtschaftlichen Szenarien ausgesetzt, die laut Kritikern allerdings nicht harsch genug ausfielen.

Geithner sprach demgegenüber in einem Beitrag für die Donnerstagausgabe der “New York Times” von einer “rigorosen” Prüfung. Sie werde zu einer größeren Transparenz beitragen, mehr privates Kapital in das Finanzsystem pumpen, die Kreditvergabe fördern und es am Ende Banken leichter machen, mit Hilfe der privaten Hand bereits gewährte Staatshilfen zurückzuzahlen. Tatsächlich erwarte die Regierung, dass die Banken mehr als die bisher geschätzten 25 Mrd. Dollar rückerstatten würden. Das Ende der Rezession oder der Finanzkrise sei noch nicht erreicht, schloss Geithner, “aber der Stress-Test sollte zur Reparatur unseres Systems beitragen und eine bessere Grundlage für eine Gesundung schaffen”.

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