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US-Kriegsschiff sitzt vor Honolulu auf Grund

Der US-Lenkwaffenkreuzer "Port Royal" war am Wochenende weiter vor der Küste von Hawaii auf einer Sandbank festgesessen. Nachdem mehrere Versuche gescheitert waren, das 9.600 Tonnen große und 173 Meter lange Schiff freizubekommen, wurden Treibstoff und Wasser abgepumpt.

Zudem ging ein Teil der Besatzung von Bord, um den Kreuzer leichter zu machen. Dennoch gelang am Sonntag ein weiterer Versuch der Befreiung bei Flut wieder nicht.

Die eine Milliarde Dollar (781 Mio. Euro) teure hochmoderne “Port Royal” lag auf einer Sandbank rund einen Kilometer südlich des Internationalen Flughafens von Honolulu und war von mehreren Punkten auf Hawaii aus gut sichtbar. Der Kreuzer war am Donnerstag auf der Fahrt von Pearl Harbor zu einem Manöver auf Grund gelaufen. Danach wurde in der Nähe vorsorglich ein Schiff zur Bekämpfung von Ölunfällen postiert. Anzeichen dafür gebe es aber nicht, sagte ein Sprecher der Küstenwacht.

Konteradmiral Joseph Walsh, der stellvertretende Kommandant der US-Pazifikflotte, betonte, die “Port Royal” sei intakt. Allerdings sei in eine Unterwasserabdeckung am Bug aus Gummi, die Sonargeräte schütze, Wasser eingedrungen.

Mit dem Abpumpen von Trinkwasser und Treibstoff sollte die “Port Royal” rund 200 Tonnen leichter gemacht werden. Dadurch, dass die Hälfte der 360 Mann Besatzung an Land gingen, sollten weitere 15 Tonnen eingespart werden. In der Tat konnte die Marine anschließend eine größere Zugkraft des Schiffes feststellen. Dies reichte aber immer noch nicht aus. Ein weiterer Befreiungsversuch mit Hilfe eines noch kräftigeren Hochseeschleppers, mehreren Hafenschleppern und einem Bergungsschiff war geplant.

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