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US-Hubschrauber unter Beschuss geraten

Ein Hubschrauber der US-Streitkräfte ist in Afghanistan unter Beschuss geraten. Ein amerikanischer Soldat wurde in den Fuß getroffen, wie Militärsprecher Roger King.

Die Besatzung des Hubschraubers erwiderte das Feuer und tötete einen der Angreifer. Im Westen Afghanistan kosteten Gefechte zwischen Anhängern verschiedener Kommandeure unterdessen mindestens sechs Menschen das Leben.

Der verletzte Amerikaner wurde zur Behandlung auf die US-Basis in Kandahar gebracht und war dort nach den Schüssen am Freitagabend in stabilem Zustand. Der Hubschrauber sei nahe Kandahar beschossen worden, sagte King weiter. Er sei jedoch nur leicht beschädigt worden und habe zu seiner Basis zurückkehren können.

Die tadschikischen Truppen des Gouverneurs der Provinz Herat, General Ismail Chan, lieferten sich eine viertägige Schlacht mit den rivalisierenden Anhängern des paschtunischen Kommandanten Ammanullah Chan. Ammanullahs Sprecher Haji Mohammed erklärte am Samstag, Auslöser der Gefechte sei die Weigerung der Paschtunen gewesen, einen festgenommenen Iraner an Ismail Chan zu übergeben. Der Verdächtige sei stattdessen den US-Streitkräften übergeben worden.

Die Truppen von Ismail Chan hätten daraufhin den Bezirk Ser-e-Koh angegriffen, sagte Mohammed weiter. Zwei Frauen, drei Kinder und ein junger Mann seien getötet, weitere 20 Zivilisten verletzt worden. Die Paschtunen der Provinz haben sich in der Vergangenheit über Plünderungen durch Ismail Chans Anhänger beklagt.

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