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US-Forscher wollen 10. Planeten entdeckt haben

US-Wissenschaftler sind davon überzeugt, am äußersten Rand unseres Sonnensystems einen zehnten Planeten entdeckt zu haben. Das noch namenlose Objekt sei größer als der am weitesten von der Sonne entfernte Pluto.

Dessen Planetenstatus zweifeln einige Forscher allerdings an. Der neue Himmelskörper wurde vom Planetenforscher Mike Brown mit dem Samuel-Oschin-Teleskop des Palomar-Instituts in Kalifornien entdeckt. Einzelheiten wurden am Freitag in Los Angeles veröffentlicht.

Demnach hat das Objekt eine Entfernung von der Sonne, die 97 mal so groß wie die der Erde zur Sonne ist. Brown habe es mit seinen Kollegen Chad Trujillo vom Gemini-Observatorium und David Rabinowitz von der Yale-Universität entdeckt. Erstmals sei es bereits am 31. Oktober 2003 gesichtet worden, seine Bewegung wurde aber erst bei einer Analyse im Jänner dieses Jahres bestätigt. Die Forscher haben es seitdem beobachtet. „Es ist definitiv größer als Pluto“, sagte Brown in einer Mitteilung. Die Forscher seien zu 100 Prozent davon überzeugt, „dass dies das erste Objekt größer als Pluto ist, das im äußeren Sonnensystem gefunden wurde.“

Der neuentdeckte Planet (weißer Kreis), aufgenommen in 90-minütigen Abständen.

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