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US-Börsen zur Eröffnung etwas fester

Die New Yorker Aktienbörse hat am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn mit etwas festeren Kursen tendiert.

Bis 16.15 Uhr MESZ stieg der Dow Jones Industrial Index 1,43 Einheiten oder 0,02 Prozent auf 9.448,54 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 5,30 Punkte oder 0,53 Prozent auf 1.001,54 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 6,07 Punkte (plus 0,35 Prozent) auf 1.760,95 Einheiten.

Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titeln standen sich bisher 1.248 Gewinner und 1.748 Verlierer gegenüber. 74 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 342,04 Mio. Aktien umgesetzt.

Die US-Börsen sind nach einem schwächeren Start ins Plus gedreht. Dazu beigetragen habe vor allem eine konzertierte Notenbanken-Aktion, sagten Händler. In Reaktion auf die weltweiten Spannungen an den Finanzmärkten und die verstärkten Abwärtsrisiken für das Weltwirtschaftswachstum haben unter anderem die US-Notenbank Fed, die EZB und die Bank of England ihre Leitzinsen um je 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Zudem sagte der IWF-Chefvolkswirt, dass das Risiko einer Großen Depression “nahe Null” sei.

Unterdessen wurden Daten zu den noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufen im August bekanntgegeben. Der entsprechende Index PHSI sei von revidiert 87,0 Punkten im Vormonat um 7,4 Prozent auf 93,4 Punkte gestiegen, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Dies ist der höchste Stand seit Juni 2007. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 84,9 Punkte gerechnet. Die sogenannten “schwebenden Hausverkäufe” gelten als ein wichtiger Frühindikator für den US-Immobilienmarkt, da sie auf die künftigen Hausverkäufe schließen lassen.

Aktien von Morgan Stanley legten 5,89 Prozent auf 18,69 Dollar zu. Der japanische Finanzkonzern Mitsubishi UFJ will bei der US-Bank trotz eines massiven Kurseinbruchs der Aktien an Bord bleiben. “An den Gerüchten, dass wir die Abmachung mit Morgan Stanley platzen lassen, ist nichts dran”, sagte ein Sprecher der japanischen Bank.

Andere Bankaktien notierten uneinheitlich. Bank of America stürzten 7,28 Prozent auf 22,04 Dollar ein. JP Morgan sprangen hingegen um 7,55 auf 42,20 Dollar nach oben. Citigroup tendierten mit einem Gewinn von 0,92 auf 15,29 Dollar.

General Motors (GM) plant seine Konzernzentrale zu Geld machen. Unterdessen kappte die Citigroup die Einschätzung für GM und Ford von “Hold” auf “Sell”. Die Ford-Tocher Volvo teilte mit weitere 3.300 Arbeitsplätze streichen zu wollen. Ford beschleunigten um 3,42 Prozent auf 3,02 Dollar, während General Motors mit minus 2,12 Prozent auf 7,40 Dollar bremsten.

Der Diskonter Wal-Mart hat im September seinen Umsatz gesteigert und die Gewinnprognose für das dritte Quartal bestätigt. Trotz des derzeitigen schwachen Konsumumfelds und der Beeinträchtigungen in der Hurrikan-Saison ist der flächenbereinigte Umsatz um 2,4 Prozent gestiegen. Damit lag der weltgrößte Einzelhändler knapp unter der Analystenprognose von 2,5 Prozent. Anteilsscheine von Wal-Mart reagierten auf die Meldung mit einem Plus von 2,30 Prozent auf 56,10 Dollar.

Der Aluminiumkonzern Alcoa hat wegen sinkender Nachfrage und höherer Kosten einen unerwartet starken Gewinneinbruch erlitten. So fiel der Überschuss von Alcoa im dritten Quartal auch wegen Einmaleffekten um über die Hälfte auf 268 Mio. Dollar. Der Umsatz ging wegen zuletzt weit niedrigerer Aluminiumpreise um zwei Prozent auf 7,2 Mrd. Dollar zurück, wie der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss in New York mitteilte. Alcoa drosselt nun wegen der Flaute etwa in der Automobilbranche die Produktion und setzt bei den Ausgaben den Rotstift an. Auch der Aktienrückkauf wird vorerst gestoppt. Die Papiere von Alcoa tendierten am Mittwoch mit einem Verlust von 9,58 Prozent auf 15,11 Dollar.

Der weltgrößte Agrar- und Biotechkonzern Monsanto verdiente dank des Agrarbooms und hoher Lebensmittelpreise im Ende August abgeschlossenen Geschäftsjahr zwei Mrd. Dollar. Der Umsatz des Marktführers bei genetisch verändertem Saatgut kletterte um 36 Prozent auf 11,4 Mrd. Dollar. Besonders gut seien die Geschäfte mit Pflanzenschutzmitteln sowie Saatgut für Sojabohnen und Gemüse gelaufen. Dazu habe auch der vor einigen Monaten übernommene niederländische Konzern De Ruiter beigetragen. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Gewinn um bis zu 20 Prozent zulegen. Monsanto traf mit seinen Quartalszahlen in etwa die Erwartungen der Analysten. Die Zahlen wurden an der Börse mit einem Sprung nach oben von 9,11 Prozent auf 80,94 Dollar honoriert.

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