US-Banken planen für EU-Austritt Großbritanniens

Die US-Bankgeschäfte sollen teilweise nach Irland verlagert werden
Die US-Bankgeschäfte sollen teilweise nach Irland verlagert werden ©APA/Helmut Fohringer
Einige große US-Banken treffen einem Bericht der "Financial Times" zufolge Vorbereitungen für den Fall eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Citigroup, Morgan Stanley und die Bank of America erwögen, dann einen Teil ihrer europäischen Geschäfte von London nach Irland zu verlagern, berichtete die Zeitung am Sonntag unter Berufung auf bankennahe Kreise.

Die Pläne befänden sich in einem äußerst frühen Stadium. Morgan Stanley lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab, die beiden anderen Geldinstitute waren zunächst nicht zu erreichen.

Cameron sicherte Referendum zu

Der britische Premierminister David Cameron hat seinen Landsleuten im Falle seiner Wiederwahl 2015 zugesichert, in einem Referendum über den Verbleib des Landes in der EU abzustimmen. Die Aussicht auf einen Austritt Großbritanniens löst bei vielen in der Londoner City Sorgen aus. Das Finanzzentrum erwirtschaftet rund ein Zehntel der britischen Wirtschaftsleistung.

(APA)

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