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US-Astronom wegen versuchter Spionage vor Gericht

Ein wegen versuchter Spionage festgenommener Wissenschafter steht in den USA vor Gericht. Der 52-jährige Astronom, der jahrelang für die US-Regierung gearbeitet hatte, war laut US-Justizministerium bereit, Informationen über die nationale Verteidigung gegen Geld zu verraten. Er war von einem FBI-Ermittler überführt worden, der sich als israelischer Geheimagent ausgegeben hatte.

N. war laut US-Justizministerium zwischen 1989 und 2006 Geheimnisträger und hatte regelmäßig Zugang zu geheimen Informationen und Dokumenten über die Landesverteidigung. Unter anderem habe der Verdächtige im Energieministerium, für die Weltraumbehörde NASA und das Pentagon sowie als Berater für Raumfahrt im Weißen Haus gearbeitet. Nach Aussagen des gegen N. ermittelnden FBI-Agenten hatte N. dem vermeintlichen israelischen Geheimdienstagenten für 2000 Dollar (1300 Euro) und dann 9000 Dollar streng geheime Informationen geliefert. Dem Wissenschaftler droht nun lebenslange Haft.

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