US-Army erfährt durch Krise regen Zulauf

Letzter Ausweg US-Armee
Letzter Ausweg US-Armee ©APA (epa)
Die mit der Wirtschaftskrise einhergehende steigende Arbeitslosigkeit in den USA hat der US-Armee einen bisher einmaligen Zulauf beschert. Erstmals seit der Einführung einer nur aus Freiwilligen zusammengesetzten Armee im Jahr 1973 sei es gelungen, alle Stellen wie gewünscht zu besetzen, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Dabei seien bei der Rekrutierung erstmals alle “quantitativen und qualitativen Ziele” erreicht worden. Die hohe Arbeitslosigkeit, die mit 9,8 Prozent den höchsten Stand der vergangenen 26 Jahre erreicht hat, habe dazu nicht unwesentlich beigetragen.

Die US-Armee ist derzeit im Irak und in Afghanistan in Kriege verwickelt. Etwa 189.000 Soldaten sind dort derzeit im Einsatz, einige davon bereits zum vierten oder fünften Mal. In den vergangenen Jahren war die Armee dafür kritisiert worden, aus Mangel an Soldaten auch Bewerber mit einer kriminellen Vorgeschichte und niedrigem Bildungsniveau einzustellen. Das Heer rekrutierte im Haushaltsjahr 2009 nach Angaben des Pentagon etwa 70.000 neue Soldaten, die Marine 35.500, die Marine-Infanterie 31.400 und die Luftwaffe knapp 32.000.

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