Urteil im Westenthaler-Prozess erwartet

Westenthaler bestreitet sämtliche Vorwürfe
Westenthaler bestreitet sämtliche Vorwürfe
Im Betrugs- und Untreueprozess gegen den ehemaligen BZÖ-Obmann Peter Westenthaler wird am Freitag ein Urteil erwartet.

Dem Ex-Fußball-Bundesliga-Vorstand wird die zweckwidrige Verwendung einer dem Fußball-Nachwuchs zugedachte Förder-Million vorgeworfen. Darüber hinaus geht es auch um mutmaßliche Scheinrechnungen an die Österreichischen Lotterien. Ihm drohen bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.

Letzte Zeugen werden einvernommen

Am wohl letzten Prozesstag ist noch die Einvernahme eines – zuletzt verhinderten – Zeugen geplant: Der ehemalige Sektionschef im Sport-Staatssekretariat soll am Freitag befragt werden, danach wird mit dem Urteil gerechnet.

Westenthaler wegen Untreue und Betrug angeklagt

Westenthaler – von Februar 2003 bis August 2004 Manager der österreichischen Fußball-Bundesliga – und sein mitangeklagter damaliger Co-Vorstand Thomas Kornhoff sollen laut Anklage eine steuerfinanzierte Sonderförderung dazu verwendet haben, um einen bedingten Vergleich mit der Finanzprokuratur zu finanzieren, der Vorwurf lautet auf schweren Betrug. Der zweite Teil des Verfahrens betrifft eine 300.000 Euro-Zahlung der Österreichischen Lotterien an die frühere BZÖ-eigene Werbe-Agentur “Orange”. Laut Anklage erfolgte diese für ein de facto wertloses Gutachten, Westenthaler wird hier Untreue (als Beteiligter) vorgeworfen. Der Ex-Politiker bestreitet sämtliche gegen ihn erhobenen Vorwürfe. (APA)

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