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Unwetter in China

Bei den schweren Unwettern in diesem Sommer in China sind bisher mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Schlimmste Überschwemmungen seit 1998.

Allein in der Provinz Hunan in Zentralchina wurden seit Monatsanfang offiziell 108 Tote gezählt. Das Rote Kreuz in Peking sprach Freitag von insgesamt 929 Toten. Doch ergaben die bisher gemeldeten amtlichen Zahlen von den Fluten und Erdrutschen schon mehr als 1.000 Tote.

Die Überschwemmungen sind die schlimmsten seit der Flutkatastrophe 1998, als mehr als 4.000 Menschen ums Leben gekommen waren. In Hunan waren 38 Millionen Menschen betroffen, mehr als 10.000 obdachlos. Der wirtschaftliche Schaden wurde auf 18,4 Milliarden Yuan (2,2 Milliarden Euro) beziffert. 20.000 Soldaten wurden mobilisiert.

Ein großer Erdrutsch forderte am Mittwoch in Südwestchina 24 Menschenleben. Bei dem Unglück in Xinping in der Provinz Yunnan wurden nach Xinhua-Angaben 600 Häuser zerstört.

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