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Untere Mühle

Die Siebanlage der unteren Mühle von Meiningen mit Gerold Kühne und Sohn Sandro
Die Siebanlage der unteren Mühle von Meiningen mit Gerold Kühne und Sohn Sandro ©Manfred Bauer, "Meiningen eine Dorfgeschichte" und "Meiningen, aus der Geschichte einer Grenzgemeinde"
Untere Mühle in Meiningen

Meiningen. Die untere Mühle von Meinigen war ursprünglich ein Lehen der Tumb von Neuburg, das sich sich bis ins 14. Jahrhundert belegen lässt und gehört heute mit dem angeschlossenen Sägewerk Gerold Kühne. Neben der oberen Mühle, die ebenfalls bereits im 14. Jahrhundert als Lehen von Graf Hartmann von Werdenberg-Sargans und dem Johanniterorden zu Feldkirch ausgewiesen wird, befand sich eine Hammerschmiede. Diese drei Betriebe teilten sich die Nutzung des damaligen Mühlbachs, heutiger Ehbach, was immer wieder zu Problemen führte. Zur oberen Mühle gehörte auch eine Stampf und Bleuel (mechanische Hanf- und Flachsbreche).

Drei Etagen

Während von der oberen Mühle wenig übrig geblieben ist, sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg stillgelegt. Die gesamte Anlage der unteren Mühle ist praktisch, mit Ausnahme des fehlenden Wasserrads, vollständig erhalten und funktionsfähig. Nach der Umlegung des Mühlbaches als Ehbach in den 60er Jahren, wurde der Antrieb auf einen Elektromotor umgestellt. Dennoch, die Nachfragen schwand aufgrund der Errichtung von Großmühlen und so wurde die unter Mühle um 1971 stillgelegt. Das Sägewerk wird heute noch von Gerold Kühne betrieben. Gerne zeigt Gerold Kühne Interessierten seine “Schaumühle”. Anfragen unter: 0664 132 29 63.

Schweizerstraße,6812 Meiningen, Austria

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