Unser tägliches Brot ist ein toller Fitmacher

Brot ist ein wichtiger und gesunder Bestandteil unserer Ernährung. „Nach wie vor glauben leider viele, dass Brot ein Dickmacher ist“, erklärt aks Ernährungswissenschafterin Mag. Angelika Stöckler.

„Doch der regelmäßige Griff zu gesundem Brot lohnt sich für Wohlbefinden, Aussehen und Figur, denn im Brotgetreide stecken viele wertvolle Stoffe“, so die Expertin.

Anlässlich des Welt-Brot-Tages am 16. Oktober informiert die Ernährungswissenschafterin darüber, was Gesundes im Brot steckt.

Wie bei allen Nahrungsmitteln sind auch beim Brot Qualität und Menge entscheidend. Je nach Zusammensetzung des Speiseplans ist es empfehlenswert täglich 3-5 Scheiben Brot, idealer Weise Vollkornbrot, zu verzehren.

Ideale Energiequelle

Durchschnittlich essen die Österreicherinnen und Österreicher rund 80 Kilo Brot im Jahr. Und diese 80 Kilo haben es in sich. Einerseits enthält Brot Kohlenhydrate, in Form von Stärke, die eine ideale Energiequelle darstellen. Andererseits liefert das Getreidekorn Eiweiß und zählt außerdem zu den wichtigsten Ballaststofflieferanten. „Diese unverdaulichen Pflanzenfasern des Vollkorngetreides sind keineswegs überflüssig, denn sie regen die Darmtätigkeit an und unterstützen damit unser Wohlbefinden ganz entscheidend“, so Stöckler.

Gute Laune und strahlendes Aussehen

Die Ernährungsexpertin empfiehlt vor allem Vollkornbrot: „Brot aus vollem Korn hilft den Blutzucker zu stabilisieren und schützt damit vor Heißhungeranfällen. So gelingt es leichter das Gewicht in Balance zu halten.“ Auch für die Laune hilft Vollkornbrot, denn es regt die Bildung des Glückshormons „Serotonin“ im Gehirn an und hellt damit die Stimmung auf. Außerdem steckt im vollen Korn eine ausgewogene Kombination an Vitaminen und Mineralstoffen. Während die B-Vitamine den Stoffwechsel in Schwung bringen, macht Vitamin E als sogenannter „Radikalfänger“ zellschädigende Produkte unschädlich. Für strahlendes Aussehen und schöne Haut sorgen darüber hinaus Eisen, Zink und Kupfer.

Gesundheitliche Vorteile

Welches Brot nun wirklich Vollkornbrot ist, ist für den Laien nicht immer einfach zu erkennen, weiß Angelika Stöckler. „Für die meisten Brotsorten wird vor dem Mahlvorgang das Getreidekorn vom Keimling und den Randschichten befreit. Das bedeutet, die wertvollsten Inhaltstoffe des Getreides fehlen auch in vielen der landläufig als Kornbrote bezeichneten Backwaren, die durch ein paar Sonnenblumenkerne, Sesam oder Leinsamen einen gesunden Aufputz bekommen.“

Gesundheitlich wertvoll ist vor allem „Vollkornbrot“, denn für die Herstellung werden die Getreidekörner inklusive Keimling und Randschichten verwendet. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich bei Vollkornbrot immer um sehr grobes Brot mit ganzen Körnern handeln muss. Es kann ebenso aus feinst gemahlenen Getreidekörnern gebacken werden.

Schrittweise umsteigen

Vollkornbrot ist für fast jeden geeignet, wenn einige Tipps beachtet werden. Menschen mit einer empfindlichen Verdauung, rät die Ernährungsexpertin zu Brot aus sehr feinem Vollkornmehl. Das ist wesentlich leichter verdaulich als Brot, das ganze Körner oder Schrot enthält. Auch die schrittweise Umstellung zum gesünderen Vollkornbrot hilft Verträglichkeitsprobleme wie Blähungen zu vermeiden. „Die Darmflora braucht Zeit, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Auch gründliches Kauen und regelmäßiges Trinken sind wichtig für die Verträglichkeit“, so Stöckler. Wer Weizenvollkorn schlecht verträgt oder eine Allergie hat, sollte zu Roggen- oder Dinkel-Vollkornprodukten greifen.

Gesundheitstipp: Zumindest jede zweite Scheibe bzw. jedes zweite Brötchen sollte ein echtes Vollkornbrot sein!

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