UNO will Massaker in Guinea untersuchen

Die Vereinten Nationen wollen das Massaker an Oppositionellen in Guinea von einer internationalen Untersuchungskommission aufklären lassen. Das kündigte eine Sprecherin von UNO-Generalsekretär Ban am Freitag in New York an. Noch am Nachmittag sollte ein Vorbereitungsteam in das westafrikanische Land entsandt werden.

Bei der Niederschlagung einer Kundgebung der Opposition durch staatliche Sicherheitskräfte waren Ende September nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mindestens 157 Menschen getötet worden. Politiker weltweit, darunter auch Ban, hatten das Massaker scharf verurteilt. Er sei tief besorgt wegen der seither angespannten Lage im Land, ließ Ban erklären.

Nach Angaben seiner Sprecherin Michele Montas soll nun geklärt werden, ob die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können. Das Vorbereitungsteam wird vom stellvertretenden UNO-Generalsekretär Haile Menkerios aus Eritrea geleitet.

Auch der Chef der Militärjunta Guineas, Oberst Moussa Camara, hatte eine Untersuchung der Vorfälle angekündigt. Die Opposition erklärte jedoch, sie sei nur zu Vermittlungsgesprächen bereit, wenn die Verantwortlichen bestraft würden.

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