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UNO: Warnung vor "dritten Generation"

Die Terrororgruppe Al Kaida hat nach UNO-Erkenntnissen inzwischen eine "dritte Generation" von neuen Anhängern auf der ganzen Welt gefunden, die geübt seien im Häuserkampf und in der Organisation von Selbstmordanschlägen.

Die UN-Sanktionen zur Eindämmung des Terrorismus und besonders seiner Finanzierung müsste in dieser Hinsicht angepasst werden, heißt es in einem Bericht an den Sicherheitsrat. **** Es bestehe nach wie vor die Gefahr eines größeren Terroranschlags und auch die Bedrohungen durch die fundamentalistischen Taliban habe in jüngster Zeit in Afghanistan wieder zugenommen, hieß es. Diese hätten offenbar wieder mehr Geld bekommen. Vorgeschlagen werden in dem Bericht weitere Schritte gegen die Finanzierung des Terrors und eine Ausweitung von Waffenembargos, damit solche Gruppe nicht in den Besitz militärischer Waffen gelangen können. Al Kaida agiere nun in drei Gruppen, hieß es in dem Bericht. Neben Osama bin Laden und seinen Stellvertretern seien es auch Kämpfer, die in Afghanistan ausgebildet wurden, und neue Rekruten in vielen Ländern der Welt. Diese stünden hinter den Zielen der Al Kaida, hätten ihr Land aber nie verlassen. Diese Gruppen agierten im Verborgenen bis sie zuschlügen. Sie stellten zur Zeit die größte Gefahr dar. Ausgebildet würden sie oft von Afghanistankämpfern oder sie reisten in den Irak, wo sie im Häuserkampf, Bombenbau, Attentaten und Selbstmordanschlägen unterwiesen würden, um dann in ihre Heimatländer zurückzukehren.

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