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UNO: Vorwürfe gegen Blauhelme

Die Vereinten Nationen gehen Berichten über Verfehlungen von Blauhelmsoldaten im Kongo nach, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Im Kongo sind 17.000 Blauhelmsoldaten stationiert.

Südafrikanische und pakistanische UN-Soldaten sollen nach einem Bericht der britischen Zeitung „Observer“ entgegen den Regeln der UN ein Dorf mit Mörsergranaten und Maschinengewehren beschossen haben, obwohl sich dort noch Zivilpersonen aufhielten.

Die Blauhelmsoldaten sollten kongolesische Soldaten bei der Suche nach Milizionären unterstützen. Sie nahmen laut „Observer“ irrtümlich an, alle Zivilpersonen hätten das Dorf Kazana verlassen und beschossen den Ort. Anschließend sollen sie tatenlos zugesehen haben, wie kongolesische Soldaten Häuser in Kazana niederbrannten.

Die Vereinten Nationen haben im Kongo 17.000 Blauhelmsoldaten stationiert, so viel wie in keinem anderen Land. Sie sollen vor allem im unruhigen Osten des Kongo vor der für den 30. Juli geplanten Präsidentenwahl für Ruhe sorgen.

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