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UNO-Friedenstruppe für Cote d'Ivoire

Der UNO-Sicherheitsrat hat der Entsendung von mehr als 6.000 Friedenssoldaten in den westafrikanischen Staat Cote d’Ivoire (Elfenbeinküste) zugestimmt.

Die 15 Ratsmitglieder sprachen sich am Freitag einstimmig für einen entsprechenden Entwurf Frankreichs aus dem Jänner aus. Zuletzt war die Entsendung einer umfassenden Friedenstruppe in das Land Anfang Februar an Bedenken der USA gescheitert.

Die USA hatten Vorbehalte zu dem auch von UNO-Generalsekretär Kofi Annan empfohlenen Umfang von 6.240 UNO-Soldaten und wollten außerdem die Notwendigkeit einer UNO-Friedenstruppe erst noch genauer prüfen. Der amerikanische UNO-Botschafter John Negroponte kündigte jedoch in der vergangenen Woche das Einverständnis der USA an.

An der Cote d’Ivoire haben sich Teile der Armee und Angehörige ethnischer Minderheiten im September 2002 gegen die Regierung von Präsident Laurent Gbagbo erhoben. Sie brachten den Norden und Westen des Landes unter ihre Herrschaft. Mehr als 4.000 französische Soldaten haben eine Pufferzone zwischen beiden Konfliktparteien gebildet.

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