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UNO-Einigung zum Schutz der Ozonschicht

Die vom UNO-Umweltprogramm (UNEP) einberufene Konferenz zum Schutz der Ozonschicht in der Erdatmosphäre hat in Montreal eine Einigung erzielt.

Wie UNEP-Sprecher Nick Nuttal am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, vereinbarten Vertreter der Industrie- und Entwicklungsstaaten Maßnahmen zur Einschränkung des Gebrauchs von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), die als Ozonkiller gelten.

Nuttal sprach von einer „historischen Einigung“, schränkte aber zugleich ein, dass Einzelheiten noch geklärt werden müssten. Er kündigte an, dass der kanadische Umweltminister John Baird und UNEP- Chef Achim Steiner die Inhalte der Vereinbarung am Samstag (Ortszeit) in Montreal vorstellen wollten.

An der Konferenz, die seit Montag tagte, beteiligten sich Vertreter aus rund 190 Staaten. Bei einem besseren Schutz der Ozonschicht ist auch zu erwarten, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre abgebremst werden kann. In einem vor 20 Jahren beschlossenen „Montrealer Protokoll über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen“ war bereits grundsätzlich beschlossen worden, FCKW in Industriestaaten bis 2030 und in Entwicklungsländern bis 2040 aus dem Verkehr zu ziehen.

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