UNO: 22 "Peacekeeper" 2006 getötet

Im Jahr 2006 sind 22 Friedenssoldaten oder zivile Mitarbeiter der Vereinten Nationen (UNO) bei Angriffen ums Leben gekommen. Dies seien zwar zehn weniger als im Jahr 2005, aber drei mehr als 2004.

Dies teilte die Vertretung der UNO-Beschäftigten am Dienstag mit. Den verlustreichsten Zwischenfall 2006 gab es im Kongo. Allein bei einer missglückten Razzia am 23. Jänner seien acht Spezialkräfte aus Guatemala ums Leben gekommen.

Zwei UNO-Untersuchungen dazu kamen zu unterschiedlichen Schlüssen über den Grund: In einem Bericht wurde festgestellt, dass die Männer durch Rebellen getötet wurden. In einem anderen Bericht hieß es, sie seien in der Hitze des Gefechts durch die eigenen Leute erschossen worden.

Im Libanon gab es sechs Tote, darunter vier UNO-Beobachter, die bei einem Angriff Israels auf einen UNO-Außenposten getötet wurden. Einer von ihnen war der österreichische Major Hans-Peter Lang. In Haiti kamen bei zwei Anschlägen jeweils zwei Soldaten aus Jordanien ums Leben.

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