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Universitäten: Stagnation bei Studienabschlüssen

Stagnation der Absolventenquote im Uni-Bereich: Nach Steigerungen in den vergangenen Jahren ist im Studienjahr 2006/07 die Zahl der Uni-Absolventen mit 22.121 gegenüber dem Jahr davor fast gleich geblieben (plus 0,9 Prozent gegenüber 2005/06)

Die Zahl der Erstabschlüsse ist sogar um 1,3 Prozent auf 18.397 leicht gesunken, wie aus dem neuen “Statistischen Taschenbuch” des Wissenschaftsministeriums hervorgeht.

Seit dem Jahr 2000 ist – mit Ausnahme des Jahres 2001/02 (minus 1,7 Prozent) – die Zahl der Studienabschlüsse an Unis stetig gewachsen. 2002/03 waren es um 11,9 Prozent mehr, 2003/04 betrug das Plus 8,3 Prozent, 2004/05 dann 2,7 Prozent und 2005/06 schließlich 4,5 Prozent (jeweils gegenüber dem Vorjahr).

Von den Erstabschlüssen im Uni-Bereich sind mittlerweile mehr als ein Fünftel (22,7 Prozent) Bachelor-Abschlüsse. Deren Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um 35,8 Prozent gestiegen. Die Zahl der Zweitabschlüsse ist gegenüber 2005/06 um 13,4 auf 3.724 angestiegen, was wohl vor allem auf das Konto von Master-Abschlüssen zurückzuführen ist, denn die Zahl der Doktoratsabschlüsse ist gleichzeitig um 3,4 Prozent auf 2.087 gesunken.

Im Bereich der Fachhochschulen (FH) gibt es dagegen ein ungebrochenes Wachstum: Die Zahl der FH-Absolventen ist 2006/07 um 24,3 Prozent auf 6.421 angewachsen. Auch hier ist bereits jeder fünfte Erstabschluss ein Bachelor. Insgesamt, also Uni- und FH zusammen, ist die Zahl der Hochschul-Absolventen 2006/07 gegenüber dem Jahr davor um 5,3 Prozent auf 28.542 gestiegen.

Der Frauen-Anteil unter den Uni-Absolventen steigt stetig: 2000/01 waren 50,3 Prozent der Absolventen weiblich, 2006/07 sind es bereits 55,2. An den Fachhochschulen ist der Frauenanteil unter den Absolventen mit 40,8 Prozent im Studienjahr 2006/07 deutlich niedriger als an den Unis.

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