Ungarischer Werbespot sorgt für Aufregung

Das Video soll der Sicherheit dienen.
Das Video soll der Sicherheit dienen. ©You-Tube
Ein Werbespot aus Ungarn sorgt momentan im Internet für Aufregung. Der Clip suggeriert, dass Frauen eine Mitschuld bei Vergewaltigungen tragen. Der Film soll in ungarischen Schulen präsentiert werden und der Sicherheit dienen. 

Das Video erzählt eine höchst zweifelhafte Geschichte. Zu Beginn zeigt es die Vorbereitung für eine Party-Nacht aus der Sicht von drei jungen Frauen. Dabei darf kein übertriebenes Klischee fehlen: sie schminken sich, ziehen sexy Kleidung an, hohe Schuhe, machen Selfies und trinken natürlich Alkohol. Danach feiern und tanzen sie ausgelassen in einer Diskothek. Sie werden von Jungs angebaggert, tanzen mit ihnen. Am Ende sieht man eine alleine an einem Zaun sitzen, mit zerrissener Kleidung und Wunden im Gesicht. Sie wurde vergewaltigt. Darunter der Text: “Du kannst etwas dagegen tun.”

Schlimmste Vorstellungen

Das Video wurde mittlerweile schon in mehreren Ländern scharf kritisiert. So zitiert zum Beispiel die britische Zeitung “The Guardian” eine Frauenrechtlerin die über den Film urteilt: “Das Video stelle weibliche Sexualität fast auf dem Niveau eines Softpornos dar. Das Video verbreite einige der schlimmsten Vorstellungen einer extrem konservativen patriarchalischen Gesellschaft.”

 

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