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Unfall nach Spritztour mit geborgtem Ferrari

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Ein 23-jähriger Pongauer war am Sonntag mit einem geliehenen Ferrari rund um Radstadt unterwegs. Erst wurde er mit 186 km/h "geblitzt", zwei Kilometer später verursachte er einen Unfall und zu guter Letzt beging er auch noch Fahrerflucht.

Ein 23-Jähriger ist am Sonntagnachmittag im Salzburger Pongau mit dem Ferrari seines Cousins bei einem Fluchtversuch vor der Polizei und nach einem Unfall auf dem Golfplatz in Radstadt gelandet. Der “Hobby-Rennpilot” wurde zuvor mit 186 km/h geblitzt und baute dann einen Unfall. Nach seinem Stopp auf dem Golfplatz flüchtete der Lenker zu Fuß, stellte sich aber am Abend reumütig der Polizei, so die Behörden.

Der Pongauer lieh sich den Ferrari F355 seines Cousins aus und fuhr damit gegen 16.30 Uhr auf der Katschberg Bundesstraße von Altenmarkt nach Obertauern. In Radstadt wurde er auf der Freilandstraße bei einer “Lasernachmessung” mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h gemessen. Auf der Rückfahrt gegen 17.00 Uhr wurde er an derselben Stelle mit einer Geschwindigkeit von 186 km/h registriert. Die Polizisten wollten ihn mit Anhaltezeichen anhalten, doch der Raser missachtete dies.

Dann fuhr er noch ca. zwei Kilometer weiter, verursachte einen Verkehrsunfall mit Sachschaden, lenkte den Ferrari querfeldein über eine Wiese und beendete schließlich seine Fahrt im Golfplatz von Radstadt. Dem nicht genug, flüchtete der Lenker zu Fuß. Gegen 20.30 Uhr meldete sich der Pongauer und stellte sich der Polizeiinspektion Radstadt. Am Sportwagen entstand ein erheblicher Schaden. Der 23-Jährige wird angezeigt.

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