UN-Gipfel: Chavez attackiert USA

Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat den "Weltgipfel" der Vereinten Nationen zu einer scharfen Attacke gegen die Vereinigten Staaten und die Regierung von Präsident George W. Bush genutzt.

Nach einer flammenden Rede am Donnerstagabend (Ortszeit) bezeichnete Chàvez die USA vor Journalisten als „terroristischen Staat“. Vor den rund 170 in New York versammelten Staats- und Regierungschefs hatte er sie zuvor bereits als Land gebrandmarkt, „das die Resolutionen dieser Versammlung nicht respektiert“.

Als er darauf hingewiesen wurde, dass er seine Redezeit von 15 Minuten bereits überschritten habe, forderte Chàvez gerade die Verlegung des UN-Hauptquartiers in eine „internationale Stadt“ in der südlichen Hemisphäre. Dann ließ er eine weitere Spitze gegen Bush folgen: Der habe sogar 20 Minuten geredet. Bei der Pressekonferenz im Anschluss zog Chàvez dann erst richtig gegen seinen Intimfeind vom Leder. Die USA seien der „Champion der doppelten Standards“: „Sie reden vom Kampf gegen den Terrorismus, aber sie üben Terrorismus aus, Staatsterrorismus“, sagte Chàvez.

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