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Umstrittene Aktionskunst

Sechs Goldfische wurden in Dänemark bei einer Kunstveranstaltung in einem Küchenmixer getötet. Daraufhin schaltete die Polizei den Strom ab.

Nach der mutwilligen Tötung von sieben Goldfischen bei einer umstrittenen Kunstveranstaltung in Dänemark hat die Polizei den Organisatoren den Strom abgeschaltet. Damit können die Küchenmixer nicht mehr in Betrieb gesetzt werden, mit denen den Goldfischen das Leben genommen wurde – angeblich um auf diese Weise ethische Fragen von Tod und Zerstörungen bewusst zu machen.

Polizeisprecherin Birgit Nielsen sagte am Dienstag, die Mixer seien nicht mehr an das Stromnetz angeschlossen und könnten von den Besuchern nicht mehr in Betrieb genommen werden. Die Goldfische schwimmen aber weiter im Glas.

Gegen den Direktor des Trapholt-Kunstmuseums in Kolding, 200 Kilometer westlich von Kopenhagen auf Jütland gelegen, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil er der Anordnung der Polizei, die Mixer vom Strom zu nehmen, nicht sofort Folge geleistet hat. Geprüft wird auch, ob Museumsdirektor Peter Meyer gegen Tierschutzgesetze verstoßen hat. Der dänische Künstler Marco Evaristti will seine Aktion in den nächsten zwei Jahren auch in Chile, Argentinien, Brasilien und Spanien vorführen.

(Bild: APA)

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