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Umsatzplus bei Haberkorn-Ulmer

Wolfurt - Haberkorn Ulmer konnte die aus der Zusammen­führung resultie­renden Synergien ausspielen. Beim Umsatz wurde die 200 Mio. Euro-Schallmauer durchstoßen. Broschüre

Beim Umsatz wurde doch noch die 200 Mill. Euro-Schallmauer durchstoßen, die Belegschaftszahl auf 900 erhöht und die Eigenkapitalquote dank „deutlich zweistellig“ ausgebautem Gewinn auf den „Traumwert“ von knapp 60 Prozent geschraubt.

„Und im ersten Jahresdrittel 2008 ist’s bisher sogar noch fantastischer gelaufen, aktuell halten wir bei 13,5 Prozent erneutem Umsatzzuwachs. Unser Jahresplan sieht vor, dass wir um 6,4 Prozent auf 216 Mill. Euro zulegen sollten, und zwar ohne jenen Effekt gerechnet, den wir uns von unserem jüngsten Projekt versprechen. Haberkorn Ulmer übernimmt übermorgen, am 2. Mai, exklusiv den Österreich-Vertrieb der Schmierstoffe des Shell-Konzerns, nachdem wir nach monatelangen Bewertungs-, Auslese- und Verhandlungsverfahren als bester Partner das Rennen machten“, berichtete heute im „VN“-Gespräch Haberkorn Ulmer-Vorstandschef Dr. Wolfgang Blum.

Die Übernahme dieses Schmierstoffe-Vertriebs (samt 25 Beschäftigten) bedeutet aktuell ein 20 Mill. Euro-Geschäft, das Blum „in drei Jahren auf über 30 Mill. Euro pushen“ möchte. Die Shell-Präsenz sei vor allem in Westösterreich noch sehr ausbaufähig, der Reiz des Kontraktes ergebe sich aus der Kombination der Haberkorn Ulmer-Kundendichte (35.000 in Österreich) mit der Renommiermarke Shell, die Schmierstoffe-Marktführer bei Österreichs Industrie ist. Blum: „Wir werden für Kunden mit diesem Zusatzangebot noch interessanter. Zudem wollen wir damit in Österreich jene Performance erreichen, die auch Referenz für ähnliche Vertriebs-Partnerschaften in unseren osteuropäischen Märkten werden könnte/sollte.“

Apropos Ostmärkte. Sie legten 2007, mit Tschechien und Polen als Zugpferden, sogar um 13 Prozent zu. Während Haberkorn Ulmer in Österreich 80.000 Artikel in Wolfurt und Wien auf Lager hält, die einen Wert von 25 Mill. Euro verkörpern und fünfmal im Jahr umgeschlagen werden, ist der Fokus in Ost- und Südeuropa auf Maschinenelemente, Fördersysteme und die Antriebstechnik gerichtet. Dafür kommen dort verstärkt die Assistenz bei Projektierungen für Kunden oder kundenspezifisches Assembling von Modulen (für Profil- und Fördersysteme) zum Tragen. In Österreich betreut Haberkorn Ulmer 35.000 ständige Kunden, in den neuen Märkten gut 10.000.

Der führende technische Händler Österreichs, der auch europabezogen in der „Champions-League“ spielt, steht ohne einen Euro Bankschulden da und bekam vom Kreditschutzverband eben erst eine Bonitätseinstufung von 162 Punkten – besser kann man fast nicht performen. So empfinden, und das freut Blum besonders, auch die Kunden von Haberkorn Ulmer: Eine Befragung unter ihnen im Frühjahr attestierte die Richtigkeit des eingeschlagenen Kurses eindrucksvoll, auch die ehedem zwei Belegschaften sind inzwischen eine hochmotivierte Firmenfamilie geworden.

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